Auf leisen Pfoten durch die Gärten ...

Sie sind da.

Tag und Nacht.

Im Sommer und im Winter.

Die folgenden Fotos sind in der Dämmerung eines schönen, warmen Frühsommertags entstanden:  Katzen in der Kleingartenkolonie. 

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Gruß aus dem Kurpark ...

... an diesem gruselig grauen, grauenhaft nassen und ganz schön stürmischen Montag! 

Kaum zu glauben, dass ich vor einer Woche bei schönstem, klaren Sonnenwetter im größten Lüneburger Park unter meinem Lieblingsahorn saß und mit einer Gartenzeitschrift vom Winterende träumte ...

Ich will dieses Wetter zurück und im Garten buddeln!

Sofort!

Euch allen einen guten Wochenstart ☺.

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Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag :-)...

 

... und zwar mit einem typischen Januarbild von der Ilmenau an zwei Geburtstagskinder, die mir wichtig sind!

Und die das Ilmenaugebiet gut kennen.

 

Das eine Geburtstagskind verbindet mit der Ilmenau ein besonderes Lebensereignis und war hier als junge Frau zum Schwimmen. Diese Person hat schon ein stolzes Alter, das aber niemand glaubt, der ihr gegenüber sitzt! Und im Auswendiglernen von Witzen und langen Gedichten schlägt sie sowieso locker jeden! Sie liebt auch unseren Kleingarten und wird nicht müde, sich alle Details unserer Gartenplanung und Pflanzen anzuhören oder welches Tierchen Lieblingsgärtner und ich jetzt schon wieder gefunden haben ;-) :

"Alles Liebe zum Geburtstag, liebe Mama! Ich wünsche Dir ein möglichst gesundes neues Lebensjahr mit vielen Glücksmomenten und hoffe, Du kannst heute die Feier mit einem Teil der Familie genießen! Lieblingsgärtner und ich werden Dich abends besuchen, aber das weißt Du ja! Den Geburtstagsausflug machen wir bei schönerem Wetter..."

 

Das andere Geburtstagskind ist eher natur- als gartenbegeistert. Und liebt auch den Wilschenbrucher Forst und das Ilmenauufer zur sportlichen Betätigung, wenn es sich im herausfordernden Alltag als Mutter zweier munterer Jungs dazu Zeit nimmt :-): "Alles Liebe zum Geburtstag, liebe Silke! Ich wünsche Dir Gesundheit, Freude und viel Energie im neuen Lebensjahr und dass Du immer angenehme Auszeiten findest!"

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"Aber Durchatmen und wieder Mensch sein ..."

... d a s  konnte ich dann abends wieder in meinem Kleingarten!" strahlte Herr Bach *. 

 

Gerade hatte er Lieblingsgärtner und mir bei einem späten, fast schon nächtlichen, Plausch über den Gartenzaun von einigen Widrigkeiten früherer Berufstätigkeit erzählt  - etwa von unsinnigen, zu erfüllenden Vorschriften, die man als mitdenkender Mensch, der Herr Bach ist, schwer ertragen kann. Als Herr Bach davon sprach, schien er den früheren Ärger noch einmal Revue passieren lassen. Er wirkte sichtlich aufgewühlt.

Aber dann!  Sobald er seinen geliebten  Garten und das damalige Glück erwähnte, hier seine Feierabende verbringen zu können, fiel alle Anspannung sichtlich von ihm ab! 

Herr Bach ist fast 80 Jahre alt. Doch, wenn man ihn mit Schubkarre und Gehölzschnitt durch die Kolonie eilen sieht (ja, e i l e n ), kann man dieses Alter nicht glauben. Beim besten Willen nicht. Bewegung, Aussehen und die Art, wie er sich mit einem Gegenüber unterhält, lassen ihn locker 20 Jahre jünger wirken.

Im Gegensatz zu manch älterem Menschen ist Herr Bach nicht nur ein guter Erzähler, sondern auch ein eben solcher Zuhörer. Er ist offen und interessiert an Menschen, empathisch und erfrischend emotional. Sein Blick ist wach, er hat ein herzliches Lachen und guten Humor. Herr Bach freut sich, wenn Jüngere ähnlich wie er ihren Kleingarten zu jeder Jahreszeit nutzen und sich auch  für Pflanzen interessieren. 

Wir hören ihm gern zu, wenn er begeistert erzählt, welche tollen langen Sommerabende er mit seiner Familie früher in der Kolonie verbracht hat: Es wurde in der Hütte oder direkt unterm Sternenzelt übernachtet, vorher lange mit den Nachbarn zusammengesessen und die Natur mit Kind und Kegel in vollen Zügen genossen.

Sein Wissen über Pflanzen ist groß: Mit nicht nachlassender Begeisterung und mit großem Erfolg zieht er junge Bäumchen heran, macht Stecklinge, gewinnt Sämereien. Wir kamen selbst in den Genuss solcher Pflanzengeschenke! 

 

Lieblingsgärtner und ich durften auch schon seinen Garten anschauen. Klar, dieser entspricht ebenso wie sein Besitzer nicht seinem faktischen Alter: Man würde ihn eher jungen Leuten zuschreiben, denn er ist auf unkonventionelle Art romantisch und mit Rückzugsmöglichkeiten angelegt. Es befinden sich beeindruckende Gehölze und Stauden darin, in denen sich deutlich ein grüner Daumen zeigt. Ein Haufen Holzmaterial und Werkstücke beweisen Kreativität. Im Frühjahr bietet der Garten eine wilde Akeleienpracht. Herr Bach bedauert, ihn aus Altersgründen nicht mehr so in Schwung halten zu können, wie er gerne möchte -  aber das ist seine eigene hohe Messlatte ;-). Sein Kleingarten zählt für mich zu den spannendsten der Kolonie.

 

Ein Plausch mit Herrn Bach über den Zaun ist eine Freude, und ich hoffe zwei Dinge:

1. Dass er seinen Garten noch, solange es geht, behält und

2. Lieblingsgärtner und ich - sollten wir das Alter von Herrn Bach erreichen - nur annähernd so körperlich und geistig beweglich sind. 

 

Und jetzt gehe ich in meinen Garten  :-) . Durchatmen.

 

 

*Name natürlich geändert

 

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Die Froschstory: Was inzwischen am Teich geschah ...

... muss ich dringend erzählen, um Dich auf den neuesten Stand zu bringen, lieber Leser! 

 

Was zuletzt geschah, erinnerst Du, oder? Es war so, dass unsere hübsche, hellgrüne Froschine im August - fast genau ein Jahr nach ihrem Einzug - endgültig auszog. Dies geschah recht unvermittelt, und leider zeitgleich mit dem Besuch einer entlaufenen Miez bei uns im Garten. Wir waren ...

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Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, liebe Gertrude!

Heute hat eine liebe Mail-Freundin von mir Geburtstag!  Ich bewundere sie für ihren unermüdlichen Einsatz für ihre Lieben. Und nicht nur für letztere: Sie ist auch da, wenn ganz fremde Menschen in Not Hilfe brauchen. Dabei ist sie großzügig, vielseitig interessiert, ehrlich und direkt sowie sehr bescheiden, kann Rummel um die eigene Person nicht ausstehen. Der eigene Geburtstag? Pah, nicht weiter wichtig ...

Von wegen!!! :-) :-) :-)

"Liebe Gertrude, gegen diesen Glückwunsch kannst Du Dich nicht wehren ;-)! Ich wünsche Dir alles Liebe für`s neue Lebensjahr - viel Freude und vor allem Gesundheit für Dich und die, die Dir nahe stehen!

Im Garten gab`s heute einen kleinen Geburtstagstisch für Dich, und ich hoffe, Du und Deine Schwester hattet eine schöne Feier?! Ich freue mich, Dich zur Mail-Freundin zu haben! "

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Thema "Vielfalt" in der Kleingartenkolonie

Jährlich gibt es bei der Begehung der Kleingärten ein bestimmtes Thema. Dieses Jahr war es "Artenvielfalt in Flora und Fauna". Neulich, als ich in der Zeitschrift Gartenfreund blätterte, kam mir das Thema wieder in den Sinn, und ich dachte: Genau das ist es! D a s ist es, was mir an der Kleingartenkultur immer wieder so gut gefällt. Vielfalt. Und zwar nicht nur in Flora und Fauna sondern eben auch unter ...

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Persönlich: Papa ...

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Wenn man als Paar anfängt, einen neuen Garten anzulegen und zu pflegen ... (August 2016)

... so scheint mir das - unter der wichtigen Voraussetzung dass man es als ernsthaftes, spannendes Projekt ansieht und gedeihende Flora und Fauna liebt (!) -  ein bisschen wie ... ja, tatsächlich, ein bisschen wie "Elternwerden" !

Nun, lieber Leser, bitte nicht gleich empören über diesen Vergleich eines geliebten Stückchen Lands mit geliebtem Nachwuchs ;-)! Gib mir Gelegenheit, die Metapher zu begründen ...

 

Nun, zu allererst steht man als frischgebackener Besitzer eines gerade erhaltenen wilden Ackers Gartenlands etwas unsicher und gerührt ;-) davor. 

Es schießen Fragen durch den Kopf: "Was wird einmal daraus werden? Bin ich in der Lage, umsichtig und gut dafür zu sorgen? Allen wachsenden Wesen darin zu helfen, sich nach Kräften voll zu entfalten? Wie mache ich das?"

 

Und dann geht es auch schon ganz schnell, ohne vorherige Generalprobe ... 

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"Mein Garten, Dein Garten - jedem s e i n Kleingarten" - über die Tragik in e i n e m  eigenen  Garten nicht z e h n Stile umsetzen zu können (August 2016)

"Mein Garten, Dein Garten - jedem sein Kleingarten! Mein Garten, Dein ..." Scherz beiseite,  lieber Leser, ein drittes Mal wiederhole ich diesen goldenen Satz nicht - aber "einbimsen"  werde ich ihn mir dennoch! Seit wir nämlich unseren Garten als bis auf Hütte, Bäume und wenige Büsche leere Fläche übernommen und nach unseren Vorstellungen Schritt für Schritt gestalten, seitdem also, habe ich einen Spleen entwickelt: Ich kann mir keinen fremden Garten mehr ...

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Schiete - positiv gesehen ... (August 2016)

Nun, das folgende Gartenfoto wird Dich vielleicht etwas irritieren, lieber Leser. Ich würde mich aber sehr  freuen, wenn Du tapfer hinguckst und weiterlesen magst ;-) ... 

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Hübsches Zimmer mit Luxusbad frei :-( ... (August 2016)

Blick auf sehr begrüntes Teichlein

, leider . Seit 3 Wochen hat uns nämlich Froschine verlassen. Schon einige Tage vorher war sie - ganz gegen ihren aufgeschlossenen Charakter - plötzlich sehr scheu und zurückhaltend geworden! Wenn wir uns dem Teich nur ein wenig näherten, sprang sie fix von einem ihrer zahlreichen Beobachtungssteine ins Wasser und tauchte sogar richtig ab. Gerade letzteres hatte sie noch nie getan. Wir selbst hatten uns zuvor auch nicht ungebührlich verhalten, so dass sie dazu veranlasst gewesen wäre! Dann war sie eines Tages vor gut 3 Wochen gar nicht mehr da. 

Es gibt natürlich x, aber vor allem drei potentielle, naheliegende Erklärungen: 

1. Genau zum Zeitpunkt, als Froschine weniger zutraulich wurde, hatten wir im Garten ungewöhnlichen laut miauenden Besuch von einer jungen, ebenso dünnen wie zutraulichen Katze. Da wir befürchteten, sie sei entweder ausgesetzt worden oder habe sich arg verlaufen, riefen wir schließlich die Tierrettung und ein Mitarbeiter holte sie ab. Es könnte sein, dass die hungrige Miez Froschine nachgestellt und diese verschreckt hatte ...

2. Es könnte sein, dass dieses Nachstellen erfolgreich war, richtig erfolgreich :-( ...

3. Die mir liebste Erklärung ist, dass Froschine schlicht und ganz zufällig nach einem  fast  einjährigen Aufenthalt an unserem Teich einfach erwachsen und zu groß für unseren kleinen Teich und vorwiegend menschlichen Kontakt geworden ist. Eventuell hat sie ihr Bündel geschnürt, ein paar Mücken auf Vorrat eingepackt und ist weiter- oder zurück an den großen Teich in unserer Nähe gezogen. 

 

Egal, wie es war, wir werden es nicht mehr erfahren :-(. Aber bei uns ist jetzt ein Zimmer frei und wir suchen einen ... 

"... bevorzugt jungen, grünen, froschigen Mieter! Gern jemand, der sich täglich dort aufhalten mag - notfalls aber auch einen Wochenendreisenden. 

Geboten werden ein nettes, gut eingewachsenes Planschrevier mit unzähligen Mückenlarven zum Verspeisen. Sich täglich mehrende Muschelblumen schützen vor Fressfeinden. Man kann sich auf der Mangroven- oder der  Zwergbinseninsel sonnen - auch die Ufersteine bieten sich an. Ab und an wird die Solarpum.... ähm der Whirlpool angestellt, den die Vorgängerin mit besonderer Begeisterung nutzte (ach, Froschine :-(). Ganz in der Nähe befinden sich weitere vermietete Zimmer und Säle  für den gelegentlichen sozialen Austausch mit Kollegen. Als gemütliches Winterquartier stehen diverse kleine Findlingssteine und darüber geschüttetes Laub sowie einiges an grasigem Unterholz und Heidepflanzen in der Nähe zur Verfügung - letztlich das gesamte Gartenrevier mit vielen verlassenen Wühlmauslöchern . Die Miete umfasst: Häufiges Erscheinen, Sonnenbaden und Wassertauchen sowie zutrauliches Sich-Bewundernlassen durch zwei Langbeine."

Solltest Du, lieber Leser, ein junges Fröschchen auf der Reise kennen, trage ihm doch bitte unsere Anzeige vor - vielleicht mag er sich zu uns auf Wanderschaft begeben? ;-)

Viel Freude am eigenen oder vielleicht im Park oder Urlaub besuchten Teich diese Woche! 

 

 

 

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Persönlich: "Christian, ...

...wir haben uns - obwohl verwandt -  leider nie kennengelernt. Wenn wir uns doch einmal auf einem Familienbeisammensein getroffen haben sollten, war ich so jung, dass ich mich nicht mehr daran erinnere. So ist meine Trauer um Dich vor allem eine Trauer, die mit Deinen Lieben, den Menschen, die Dir im Leben nah standen, mitfühlt und ihnen ganz viel Kraft wünscht, mit ihrem großen Verlust irgendwie klar zukommen. Ich bin aber auch traurig, weil ich nun im Nachhinein soviel über Dich  erfahren habe, was mich berührt. Du hattest es schwer. Für Dich war seit vielen Jahren Gesundheit nichts Selbstverständliches. Trotzdem fasstest Du den Entschluss und fandest die Energie, Dich für Menschen in der gleichen Situation einzusetzen. Menschen, die Unterstützung dabei brauchen, selbstbewusst für ihre Rechte und ihr Gesundwerden einzutreten! Du warst und bist mir ein echtes Vorbild, ein seiner selbst bewusster, mutiger, empathischer Mensch mit der wunderbaren Fähigkeit, auf dem Mist der Erkrankung, Blumen der Mitmenschlichkeit wachsen zu lassen! Danke dafür, Christian, diese Erinnerung an Dich wird immer bleiben!"

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Gärtnertypen - die passionierten Gemüsegärtner (Juli 2016)

Erst wollte ich diese Gärtnerspezies profan "die Nutzgärtner" nennen, aber diese Bezeichnung wäre zu allgemein: A l l e Gärtnertypen unserer Kolonie- seien es Pflanzenfreaks, Designfreaks, tiefenentspannte Sommergärtner oder die vielen vielen anderen - n u t z e n schließlich ihren Garten. Nur eben jeder auf s e i n e ganz persönliche Weise :-)! 

Daher nun also lieber die Bezeichnung "passionierte Gemüsegärtner". Auch zu dieser Spezies fallen mir auf Anhieb eine gute Handvoll passender Gärten unserer Anlage ein. Ihnen gemeinsam ist, dass sie während der Anbausaison wirklich verdammt sorgsam und gründlich gepflegt werden! Die mit den "gemischten" Zier- und Nutzinteressen *hüstel*- wir zum Beispiel -  sind da oft ...

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Von Fröschen und Kröten ... (Juli 2016)

Teichrand mit Stein-Buddhafrosch im Hintergrund

.. will ich heute schreiben, lieber Leser! Nun, die Frösche haben bei uns im Garten- tatsächlich - nur einen Vertreter, besser eine V e r t r e t e r i n. Seit nun fast einem Jahr hält Teichfroschine "Robin" uns beziehungsweise dem Miniteich die Treue. Dass er wahrscheinlich eine S i e ist, habe ich erst vor kurzem im Gartenforum gelernt: Weibliche Teichfrösche quaken nicht, und unserer hat tatsächlich noch nie einen Laut von sich gegeben! Sie ist höchstwahrscheinlich im jüngsten Froschwanderalter vom nahe gelegenen riesigen Froschteich zu uns herübergekommen, um hier ihre Ruhe zu haben u n d vor allem, um nicht von hungrigen großen Kollegen gefressen zu werden. Das tun diese rohen Gesellen nämlich! Uns gegenüber ist Froschine erstaunlich zahm, und mir würde richtig was fehlen, sollte sie sich doch für einen Umzug entscheiden oder gar vom Storch geholt werden. Dies ist derzeit ... 

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