Auf leisen Pfoten durch die Gärten ...

Sie sind da.

Tag und Nacht.

Im Sommer und im Winter.

Die folgenden Fotos sind in der Dämmerung eines schönen, warmen Frühsommertags entstanden:  Katzen in der Kleingartenkolonie. 

Ein paar streichen katzenbegeisterten Spaziergängern freundlich um die Beine, aber einige geben mit weit aufgerissenen Augen Fersengeld, wenn Mensch sich mit  "MiezMiez"-Lauten hinhockt und versucht, Kontakt aufzunehmen.... Also, ähm, habe ich gehört 😉...

Ein paar von ihnen gehören auch in die umliegende Nachbarschaft der Anlage und streifen nur  über das für Katzen interessante Gelände. Andere gehören auch fest zu Kleingärtnern, die sie füttern und pflegen und sich freuen, dass die guten Jäger ihre Beete mausfrei halten.

Vom ein oder anderen Gartenfreund weiß ich auch, dass er seine Samtpfote im Körbchen mit in den Garten und abends wieder auf dem Fahrrad oder im Auto mit nach Hause nimmt.

Nur einige wenige Katzen scheinen ganz wild. Sie sind bereits in der Kolonie geboren  oder - schrecklich aber wahr - dort ausgesetzt worden. 

Uns war im letzten Sommer eine ganz ausgehungerte, dünne rote Katze zugelaufen. Ein Tier, das grundsätzlich gepflegt und sehr zutraulich war. Wir verständigten den Tierschutz und suchten dann noch sicherheitshalber mit Plakaten und persönlich nach einem möglichen Besitzer in der Umgebung: ohne Ergebnis. 

Ich hoffe, die Katze oder der Kater hat ein gutes Zuhause gefunden.

 

Bei den wenigen ganz wilden Miezen in der Anlage bin ich hin und her gerissen. Im warmen Sommer führen sie aus meiner Sicht ein bunteres, schöneres Leben als eine reine Wohnungskatze: Freiheit, Sonne, Licht, Luft und ein Überangebot an Nahrung, an Mäusen jedweder Größe sollte in der Anlage vorhanden sein. 

In einem kalten Winter sieht der Fall anders aus: Zwar gibt es in Schuppen oder unter manchem Vordach diverse Unterschlupfmöglichkeiten - aber ob sie nicht doch arg frieren? Und im Krankheitsfall? Da kann man nur hoffen, dass sie doch bei den Kollegen mit Besitzer mit an den Futtertisch können oder Hilfe aufmerksamer Gärtner oder Spaziergänger finden. Naja, und zudem kenne ich persönlich Katzen als sehr menschenbezogen und zuwendungsbedürftig. 

Hm. 

Was die Katzen wohl wählen würden?

Ich würde sie das zu gern fragen ... 

Diese hier sprach mit uns, aber ich hab sie leider nicht verstanden ...

 

Heute pladdert es hier im Norden oder thematisch gesprochen "Es regnet Hunde und Katzen"... Bis abends bleibe ich daher lieber in der Bude und hoffe, dass auch alle Koloniekatzen einen guten Unterschlupf gefunden haben. 

Euch Lieben eine gute, gesunde und unterhaltsame Woche und bis bald!

liebe Grüße, Corinna 

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Kommentare: 2
  • #1

    Elke Schwarzer (Donnerstag, 13 Juli 2017 19:29)

    Hallo Corinna,
    die sind ja süß, vor allem die dicke rot-weiße gefällt mir. Katzen hätten sicher gern beides - Freiheit und Heizung, also schon ganz gern Komfort. Vielleicht hat jemand eine Hütte für sie aufgestellt?
    VG
    Elke

  • #2

    McMaries Kleingartenwelt (Freitag, 14 Juli 2017 16:27)

    Ja die lieben Samtpfoten... unsere Tiger sind absolute Freigänger und im Sommer kommen sie oft auch nachts nicht nach Hause. Doch sie lieben die überdachte Terrasse bei Regen sehr! Und bei kaltem und schlechtem Wetter sind sie auch sehr gerne im Haus. Auch bei uns gibt es einige wilde Katzen, doch seit dem wir selbst welche haben, meiden sie den Garten - der wird ja von unseren verteidigt.
    Ein toller Schnappschuss übrigens, von der süßen sprechenden Katze, ist dir da gelungen.
    LG Marie