Sonne von oben bei Planten un Blomen...

Zugegeben, dieser Reim ist wackelig, aber die Sonnenstrahlen bei unserem Parkbesuch vor 10 Tagen in Hamburg waren einfach wundervoll. Sie verleiteten mich dazu, x-mal ähnliche Motive - Gräser im Gegenlicht - abzulichten, und da müsst' Ihr nun durch...😉. Noch einen schönen Nikolaustag allseits! 

liebe Grüße und bis bald

Corinna

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Novembertage...

...sind meist nass, kalt oder beides auf einmal.

Plötzliche Wärme nervt eher, als dass sie erfreut, denn man schwitzt zwar in der dicken, warmen Wetterjacke, traut sich wegen Erkältungsgefahr aber auch nicht, sie auszuziehen 😕. 

Jeder Sonnenstrahl ist so selten wie hochwillkommen, denn alle Schattierungen von Grau drücken auf die Stimmung.

So sehnsüchtig jeder  Gartenzwerg auch in sein Reich hinausschaut...

... Er findet dort sicher noch allerhand Arbeit - nur ist mit den Blumen ein guter Teil der Schönheit verschwunden. 

Aber Zwerge und Menschen brauchen nun mal dringend Licht, Luft, Liebe (mindestens die zur Natur😉) , und so kommt einfach mal warm eingemummelt kurz mit hinaus in die Landschaft:

Mitten im Grau-Grau eines regnerischen Tages habe ich etwas Schönheit in Formen und Farben und am Ende die Sonne gefunden!

Hinterher gibt es heißen Tee und ein gutes Buch - versprochen! 

Nun geht's wieder ins Warme, ab zum Sofa, Tee und guter Lektüre 😃!

Ich habe es noch nicht komplett durchgearbeitet, aber erlaube mir trotzdem ein Urteil: 

"Das große BLV Handbuch Schnitt" von Wolf und Baumjohann scheint absolut empfehlenswert. Klare Skizzen veranschaulichen die ohnehin gute Beschreibung, wie der jeweilige Schnitt an Obst- und Ziergehölzen, Rosen und Stauden richtig auszuführen ist. Der Schnittkalender ist genial, damit man als Anfänger nicht den Überblick verliert: Ich habe gleich alle unsere Gartenpflanzen darin gemarkert☺.

Die Autoren geben auch gute Tipps zum richtigen Werkzeug: Insgesamt seeehr sinnvoll investierte 24,99€.

alles Liebe und bis nächste Woche

Corinna

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Ein großes Herz für Bäume ...

... schlug in Christa von Winning, die 1912 auf einem Gut in der Mark Brandenburg geboren wurde. Diese Leidenschaft ließ sie den - für eine Frau damals sehr ungewöhnlichen Beruf - der Gärtnerin ergreifen. Zeit ihres 100jährigen Lebens sammelte Christa von Winning  auf zahlreichen Reisen seltene Bäume und andere Gehölze, pflanzte sie auf ihrem Grundstück nahe Uelzen ein. 

Daraus wurde das "Arboretum Melzingen". Nach ihrem Tod übernahm eine Stiftung Verwaltung und Pflege, ein Cafe wurde eingerichtet, und heute ist dieser Ort ein kleines kulturelles Zentrum in der Region, wo viele Veranstaltungen stattfinden.

Der überregionale Bekanntheitsgrad ist noch ausbaubar. Unbedingt sogar, denn für Baumliebhaber und -kenner lohnt sich ein Besuch. 

Und für die Partner dieser beziehungsweise für alle Fans nicht schlank, aber glücklich machender Torten ebenso😉. 

 

Lieblingsgärtner und ich landeten hier an einem äußerst trüben Tag nach dem großen Sturm. Wir hatten ganz old-fashioned in einem älteren Buch mit Ausflugstipps geblättert und waren dort auf das Arboretum gestoßen. "Melzingen? Arboretum? Nie davon gehört! Und es liegt doch so nah, lass uns mal hinfahren!"

Die Hinfahrt mit x gefallenen und zu fallen drohenden Bäumen am Straßenrand war allein schon ein "arboristisches" Erlebnis der besonderen Art😉. Die häufigsten Sturmopfer waren Kiefern und Birken, seltener Eichen.

Ein vom Sturm kräftig gedrehtes Wegweiserschild tat noch das seine, das Hinfinden zu verzögern:

Aber endlich kamen wir am Ziel an. 

Vor Ort sollten Arboristen eines tun: Den Vergleich mit intensiv gärtnerisch gestalteten großen Anlagen wie Ellerhop bei Hamburg vergessen. Das Arboretum Melzingen ist weniger eine geschickt gestaltete Gartenanlage mit 1000 Stauden unter den Bäumen, sondern tatsächlich eine reine Sammlung schöner und seltener Gehölze, die besonderen Blatt-oder Blütenschmuck tragen.

Die Atmosphäre Melzingens ist sehr von der jeweiligen  Jahreszeit abhängig. Als wir da waren - an diesem grauen, nasskalten Tag im Herbst, an dem sonst kein Mensch vor die Tür ging - wirkte alles sehr verwunschen und geheimnisvoll. Die freundliche Cafe-Betreiberin erzählte uns aber, dass der Ort bei Baumblüte im Frühjahr wie verwandelt sei: Dann sei alles voller Farbe und Leben, und zahlreiche Besucher genössen den Anblick.

 

Dem Wetter war es leider geschuldet, dass meine Fotos (für deren Veröffentlichung hier erhielt ich die freundliche Genehmigung der Stiftung ☺) diesmal leider nicht die besten sind. Und ich liebe zwar Bäume, bin aber keine Kennerin seltener Arten und Sorten. 

 

Daher lasse ich euch heute einfach kommentarlos schauen, um einen ersten Eindruck zu gewinnen ...

Vielleicht habt Ihr  Lust bekommen, Melzingen im Frühjahr bei gutem Wetter selbst zu erkunden?

Ab Anfang März ist es wieder geöffnet!

Ich werde Melzingen auf jeden Fall wieder einen Besuch abstatten, mir ganz in Ruhe bei gutem Wetter alles nochmal ansehen und wenn sich die Gelegenheit bietet, auch an einer Führung teilnehmen. 

 

Noch mehr Infos zur Lebensgeschichte von Christa von Winning, zum Arboretum, Cafe und Veranstaltungen findet Ihr auch auf der Homepage  ...

http://homepage.arboretum-melzingen.de/

Macht etwas aus dem kommenden Wochenende, selbst  wenn das Wetter so lala wird: Ein schöner Spaziergang ist auch unterm Schirm eine gesunde Sache.

 

liebe Grüße, 

Corinna 

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Spätblüher - die letzten werden die ersten sein,...

...die uns jetzt noch im Staudenbeet Freude machen! 

Na klar, sie sehen allesamt schon ein bisschen "alt" aus - aber wir Menschen  sind ja auch nach den Herausforderungen des sich verabschiedenden  Jahres nicht mehr taufrisch 😉!

Und spät im Jahr sind es es auch keine prächtigen, munteren Blütengruppen, eher unerschrockene Einzelkämpfer, die noch Farbe zeigen. Auch so ähnlich wie bei uns Menschen 😕...


Im Herz- und Apfelgarten leuchtet vor allem noch die Gattung der Geraniümmer...

Hier das unerschütterliche, wenn auch auf Lehmboden etwas hakelige "Tiny monster" ...
Hier das unerschütterliche, wenn auch auf Lehmboden etwas hakelige "Tiny monster" ...
"Max Frei", der an sehr ungünstiger Stelle zwischen alter Betonplatte und Terrasse etwas Boden bedecken muss...
"Max Frei", der an sehr ungünstiger Stelle zwischen alter Betonplatte und Terrasse etwas Boden bedecken muss...
"Rozanne", das farbintensive aber hier sensible Ding...
"Rozanne", das farbintensive aber hier sensible Ding...
...und Lieblingsgärtners und mein Bodendeckerfavorit "Blushing Turtle"...
...und Lieblingsgärtners und mein Bodendeckerfavorit "Blushing Turtle"...
... sowie zu guter letzt nochmal die Art sanguineum, wahrscheinlich wieder "Max Frei", der den Fächerahorn und Lady Currykraut dezent begleitet.
... sowie zu guter letzt nochmal die Art sanguineum, wahrscheinlich wieder "Max Frei", der den Fächerahorn und Lady Currykraut dezent begleitet.

Die Malve wollte ich eigentlich wegen sturer Blühverweigerung kompostieren, entschied mich aber anders und pflanzte sie nur an den alten Kompostkasten. Prompt ...im November ...

😮😉. Da der gute Wille zählt, darf sie nun immer da bleiben!

Die arme, schneckengeplagte Dahlie hat auch noch ein tapferes Lächeln für uns übrig ...

... während der Phlox "Juliglut" sich ja wohl komplett in der Jahreszeit vertan hat?!
... während der Phlox "Juliglut" sich ja wohl komplett in der Jahreszeit vertan hat?!

Nun noch eine Pflanze, die ich ausnahmsweise einmal n u r nach dem Namen erworben habe: An Winteraster "Corinna" konnte ich bei Foerster-Stauden einfach nicht vorbeigehen...

Naja, und ihr scheint es im Kleingarten recht gut zu gefallen 😃!
Naja, und ihr scheint es im Kleingarten recht gut zu gefallen 😃!

Nun zu den gelben Novemberhelden...

Ringelblume - unerschütterlich. Nach zwischenzeitlichem Schwächeln scheint sie mit ein paar Kollegen bis Jahresende so weitermachen zu wollen...
Ringelblume - unerschütterlich. Nach zwischenzeitlichem Schwächeln scheint sie mit ein paar Kollegen bis Jahresende so weitermachen zu wollen...
Und auch die Rose von einem unserer Gartenfreunde blüht unverdrossen!
Und auch die Rose von einem unserer Gartenfreunde blüht unverdrossen!

Das "Schneewittchen" wartet wohl auch noch die erste weiße Pracht ab?

Und das letzte Lob geht wie immer an die unermüdliche Herbstanemone "Robustissima"! Den Teichrand, ihr altes Kerngebiet, hat sie komplett zurückerobert.

Ich glaube, sie einmal experimentiell gegen Giersch antreten zu lassen, könnte sich lohnen.

Das war's dann mit meinem kleinen Gartenstreifzug auf der Suche nach den Spätberufenen. Ich bin gespannt, was die nächsten Tage so an Wetter bringen, und was das wiederum mit meinen Novemberhelden macht...


Alles Liebe und stets eine Blüte am Wegesrand oder im Garten wünscht

Corinna

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"Ein Potsdambesuch ohne Karl Foersters Garten ist ein Irrtum"

... 

Im Original heißt es natürlich: "Ein Garten ohne Phlox ist ... ein Irrtum..."😉: Aus Begeisterung über seinen wundervollen Garten. habe ich den bekannten Spruch des berühmten Gärtners abgewandelt!

 

Karl Foerster, der von 1874 bis 1970 lebte, war einer der einflussreichsten Gartengestalter und Staudenzüchter des 20. Jahrhunderts. Aber er war nicht nur das, sondern auch ein Künstler, Schriftsteller und Philosoph. Seine treffenden Formulierungen zu Pflanzen, zum Garten oder  Gärtnern lassen Gartenenthusiasten nachdenken oder lachen. Immer wenn ich in unserem mehr als lebendigen, leider noch nicht bodenbedeckten Sommerblüherbeet jäte, kommt mir dieser in den Kopf: "Während der Gärtner schläft, sät der Teufel Unkraut!"😃. 

 

Nun aber von Anfang an: Lieblingsgärtner und ich machten in der ersten Oktoberwoche einen Ausflug nach Potsdam. Nach mehrstündiger Autofahrt in Potsdam angekommen, zog es uns gleich in Karl Foersters Garten.

Während sein ehemaliges Haus in privatem Besitz und bisher nicht für Besucher geöffnet ist, kann man den Garten selbst anschauen. 

Er diente Foerster als eine Art Versuchsfeld zum Prüfen von Gedeihen aber auch Harmonieren der Pflanzen miteinander. Foerster sah seinen Garten als "lebendigen Katalog", in dem alle Besucher sich die Pflanzen an ihrem Gartenstandort anschauen können. Zu jeder Jahreszeit - so Foersters Ziel - sollte in seinen verschiedenen Teilbereichen etwas blühen.

 

Der Eintritt ist bisher kostenlos, obwohl viel Geld benötigt wird, den Garten zu unterhalten. 

Die Stiftung Deutsches Denkmal, die sich um Verwaltung und  Instandhaltung kümmert, hat ein Spendenkonto eingerichtet - hier die Daten:

 

DSD Marianne Foerster - Stiftung

IBAN: DE98370800400212799402

BIC: DRESDEFF370

 

Möchte man - wie ich - Fotos des Gartens auf seinem Blog öffentlich zeigen, bedarf es einer Genehmigung! Diese wurde mir von der Stiftung auf Antrag freundlich erteilt! Auf deren Seite finden sich weitere interessante Informationen: 

 

https://www.denkmalschutz.de/denkmal/Wohnhaus-und-Garten-Karl-Foerster.html

 

Wenn Ihr mögt, kommt nun mal mit!😃

Als erstes traten wir durch diese schlichte, schöne Pforte hinein  ...

 

 

Der Eingangsbereich -  dieser Teil nannte sich "Herbstgarten" - war in seiner Komposition und  Blütenfülle gleich sehr beeindruckend ... 

Auch wenn Lieblingsgärtner sich kaum von den strahlend schönen Astern trennen mochte und eifrig die Sortenschilder studierte, gingen wir irgendwann weiter in den nächsten Bereich. 

Hier ein paar Impressionen aus dem "Steingarten" und weiteren wunderschönen Ecken...

Was für eine fluffig-leichte Wirkung eine ganze Bande von Blauschwingeln doch ausstrahlen kann, oder? Und Farn erst! Mehr Platz müsste man haben 😃...

Dies war - glaube ich- Teil des "Frühlingswegs" ...

Ich gestehe, dass ich vor lauter Begeisterung vom Gesamtbild vergessen habe, zu welchem Bereich genau was gehörte 😕😉...

Auf jeden Fall nähern wir uns nun dem Herzstück des Foerster- Gartens, das auch den größten Gartenmuffel staunen lassen würde: dem "Senkgarten". Ich verschone euch im folgenden weitgehend mit meinen "Achs" und "Hachs", auch wenn ich sie mir kaum verkneifen kann 😉...

Hier kann ich nicht schweigen: In der folgenden Kombination entzückt mich sogar die in Kleingärten meist nervige Goldrute! 

Ein Blick auf Karl Foersters Haus vom Senkgarten aus ...

Als wir uns sattsahen, kam noch ein kleines "Tüpfelchen auf dem i" angelaufen ...

Unter der dichten Pflanzendecke schien etwas spannendes zu rascheln😉!

Noch ein paar letzte Eindrücke...

Das war es leider schon.😕

Ich m u s s dort nächstes Jahr wieder hin. 

In den Förstergarten und nach Potsdam.

Aber dann vielleicht im Frühling, um die frühblühenden Gartenbereiche genauer zu bewundern. 

Wildes Hin-und-her-Gewitterwetter  ...

... wie wir es Anfang Oktober unmittelbar nach dem großen Sturm erlebten ...

... hatte dazu geführt das ein Großteil der Potsdamer Parkanlagen verständlicherweise gesperrt war. Überall lagen ganze oder halbe Bäume: Wenn Ihr genau hinschaut, dann auch unter dem abgebildeten riesigen Baum, in dessen Nähe wir gepicknickt haben.

 

Noch einmal zurück zum Foerster-Garten: Falls jemand von Euch große Sehnsucht bekommen hat, aber derzeit nicht hinreisen kann oder mag, habe ich eine kleine Trostpflasterempfehlung.

Dieses Buch ...

... fiel mir in der benachbarten Gärtnerei "Foerster-Stauden" in die Hände. Die ist übrigens ein schrecklich schönes Mekka für Pflanzenverrückte mit ausnehmend freundlicher, kompetenter Beratung ☺!

 

Das Buch nun finde ich sehr angenehm geschrieben, mit vielen schönen Abbildungen versehen. Man erfährt darin eine Menge über Foerster Leben und Werk - vor allem über seine Ideen zur Gartengestaltung. Der Preis von 34,90,- € nicht gerade gering, aber dem ertragreichen Inhalt für Gartenfreaks angemessen.

 

So Ihr Lieben, das waren hoffentlich ein paar Farbvitamine für die ersten grauen Herbst- Tage?! Ich wünsche allseits erkältungsfreies Naturgenießen ☺...

 

liebe Grüße

 

Corinna,

die sich immer noch nicht von den Bildern trennen mag und für alle begeisterten Ganzjahres-Gartenbuddler diesen Sinnspruch anhängt ....

 

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Arbeit am Beet von früh bis spät ...

...ach ja, das wäre nett 😉! Ist aber leider nur am Wochenende möglich. Es gibt noch eine Menge zu tun jetzt im Herbst - ich zweifle daran, dass wir alles rechtzeitig vor dem ersten Frost schaffen.

 

In einem Anfall von Blütensehnsucht hatten wir im Spätwinter beim Händler Blumenzwiebeln bestellt. Als das Paket mit dem fast 400 Stück vor 2 Wochen kam, guckten wir zuerst auf die Rechnung und dann uns an: "Sag mal, wieso hast Du jetzt so viele Zwiebeln bestellt?" "Wieso ich? Du!" Nee, Du hast angefangen!" "Und Du mitgemacht!"

Schön, dass wir das klären konnten ☺.

Im Grunde sind 400 Zwiebeln verteilt auf 1000 qm gar nix: Beim Wildkrokus lautet so die Pflanzempfehlung für den Quadratmeter. Für e i n e n Quadratmeter! "Nur so wird -Zitat aus einer Gartenzeitschrift-   eine gute Flächenwirkung erzielt".

Nun ja. Ich meine dennoch, 400 Zwiebeln insgesamt sind subjektiv gesehen schon allerhand - schließlich wollen die Dinger liebevoll mit kleiner Sandunter- und -auflage in die Erde gebracht werden, und das dauert! Dann muss auch noch das Wetter stimmen, und das spielt zur Zeit nicht mit. "Zum Glück, " grinste Lieblingsgärtner, der den letzten Zwiebelsteckeinsatz, als er mit Unkrautstecher und hochrotem Kopf in unserem Betonlehm im Rasen Löcher stocherte, noch bestens in Erinnerung hat.

Der Karton mit den Zwiebeln reist schon ein paar Tage immer im Auto mit uns hin und her, und ich hoffe, die ersten keimen dort nicht schon! Obwohl ... so blühender Zierlauch, Narzissen und Perlblumen auf der Rückbank hätten ja auch wieder was😉!

 

Und dann habe ich mir noch so ein Megaprojekt vorgenommen: Umgestalten des neuen großen Staudenbeets mit Feldsteinumrandung, hübschen Steinringen und Anlegen einer mähtauglichen Rasenkante *ächz*. Dabei wurde mir mehr als klar, dass ich eine Bandscheibe besitze und abendliches im Garten konsumiertes Fastfood nicht ideal für die Fitness ist😉! 

 

Es ist alles erst halbfertig, aber ein paar Eindrücke kann ich schon zeigen.

 Jo, als erstes das folgende Foto. Es illustriert meine Feldsteinverlegemethode - immer an der Schnur lang, um einen halbwegs geraden Abschluss für die Kante zu erhalten...

Und hier erste Eindrücke vom Gesamtbild und der leider schon vergehenden Asternfreude...

Jaja, der Weg zum erfolgreich renovierten Beet ist noch lang- aber die Trittplatten liegen schon mal😉! Die Betonsteine im Vordergrund müssen erstmal bleiben, weil wir noch ein weiteres Projekt vor der Hand haben: Sämtliche Waschbetonplatten des Weges aufnehmen - juhu. Ich glaube, ich wandere aus😕. 

 

Ich wünsche ein erholsames Wochenende und freue mich, in der nächsten Woche besondere Ausflugsfotos zeigen zu können... 

 

liebe Grüße

 

Corinna

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Mein Garten ist mein Paradies - Über'nZaungucker willkommen ...☺

Als ich neulich auf der Gartenbank saß, vom Jäten verschwitzt einen Schluck Wasser trank und überlegte, was ich mit den gerade  im Boden gefundenen, gefräßigen Maikäferlarven tun sollte, sprach mich eine Frau mittleren Alters an.

Sie habe auf Ebay gelesen, in unserer Kolonie sei einer der Gärten zu vergeben. "Ich will mir schon lange einen Kleingarten kaufen, und mir diesen nun ansehen. Wissen Sie, wo der hier in der Kolonie ist?" 

Bei über 200 Gärten hatte ich keine Idee, wo der gesuchte Garten zu finden wäre. Daher gab ich nur den Tip, zur Sprechstunde den Vorstand zu fragen.

 

Hinterher überlegte ich, welche Kleinigkeit mich an der harmlosen und nett gestellten Frage der Frau  gestört hatte.

Richtig, es war das "Kleingarten ... k a u f e n".

Vielleicht hätte ich gleich sagen sollen, dass man einen Kleingarten nicht "kaufen" kann wie ein Brötchen beim Bäcker (?). Aber ich wollte gegenüber einer möglichen neuen  Gartenfreundin nicht unfreundlich scheinen und so schreibe ich lieber hier darüber  ... ☺.

 

"Das ist mein Kleingarten. Den habe ich für 200 Euro gekauft und damit mache ich, was ich will."

An diesem Satz, den ich ab und an von Gartenfreunden höre, ist bei Licht besehen, einiges falsch.

Wir alle haben - so sehr wir "u n s e r e" Gärten lieben - diese nicht gekauft, nur gepachtet, auf hoffentlich laaange Zeit. 😕

Auch wenn sich langjährige Pacht wie Kaufen anfühlt: Das Eigentum am Garten geht eben n i c h t über - nur der Besitz. Ich darf zwar im Gegensatz zur Miete  "Früchte ziehen", aber nicht alles nach Belieben mit dem Garten machen. Das sauber zu unterscheiden, ist keine öde  Wortklauberei, echt nicht😉, sondern einfach wichtig, wenn man verstehen will, was Kleingärtnern eigentlich ausmacht.


Die Jahreskosten für einen klassischen Kleingarten - mit Pacht, Wasser, Strom, Versicherung, Vereinsbeitrag -hängen von Faktoren wie Region, Lage, Angebot ab: Im Durchschnitt ist mit rund  200 Euro zu rechnen. Hinzu kommt je nach Wert eines Gartens ein einmaliger Abstand. Er kann bei oller Hütte und hoffnungslos verwildertem Garten 0 Euro - bei toller Hütte und tollen Pflanzen mehrere 1000,-Euro betragen.

Im Vergleich gesehen ist der tatsächliche Kauf oder auch nur die private Pacht einer Gartenfläche überall meist wesentlich teurer.

 

Daher ist es nur logisch und fair, wenn mich dafür, dass ich auf einem Stück Land quasi Dank öffentlicher Unterstützung günstig gärtnern und Natur genießen kann, im Gegenzug auch ein paar     Pflichten treffen, oder?


Ich darf - nur ein Beispiel -  im eigenen, nachbarlichen oder im Interesse des Nachfolgers keinen alles verschattenden Riesenbaum pflanzen - so schön dieser auch wäre *seufz*. Und eigentlich ist es auch einsichtig, dass etwa für eine gute Birnenernte auf bestimmte, den Birnengitterost bewirtende Wacholder (Juniperus chinensis) zu verzichten ist. Es gibt im riesigen Pflanzenreich immer  Alternativen. 


Klar ist, dass ich neben allem Grillen und Chillen mein Stückchen Grün zumindest ein wenig begärtnere: also etwas anpflanze und pflege, was ich esse oder was den Garten ziert. Es sollte auch selbstverständlich sein, dass ich den Garten nicht als Müllhalde nutze und auch  potentielle Nachfolger damit beglücke. 

Wir haben Gemeinschaftsarbeit zu leisten, um dafür zu sorgen, dass Flächen und Einrichtungen des Vereins unterhalten werden. 

Dazu gehört, das Stück Gehweg vorm Zaun mit Arbeitsaufwand freizuhalten. Ferner ist es doch selbstverständlich, mal einen von nebenan auf den Weg gefallenen Ast oder ein  achtlos hingeworfenes Stück Müll aufzusammeln? Und zwar auch dann, wenn keiner hinguckt 😉...


Zu guter letzt - das ist eine  Pflicht, die gern verdrängt wird - hat man als Kleingärtner auch etwas "Einblick" in seinen Garten zu gewähren. Nee, nicht so erschrocken gucken! Ich meine natürlich nicht das Durchschleusen von Besucherscharen im Rahmen täglicher Führungen😃😉! Rückzugsmöglichkeiten im Garten sind nicht nur für Gartentiere sondern ebenso für uns Gartenmenschen existentiell wichtig. Dennoch, wenn 10 undurchdringliche  Flechtwände wie Barrikaden mitten in einem Garten stehen, und durchgängig riesige Sträucher die in den Himmel wachsende Hecke bei der totalen Abschottung unterstützen, dann ... dann läuft's ein bisschen falsch. Erholungswillige große und kleine Spaziergänger sollen nicht wie durch einen grünen Heckentunnel durch die Kolonie geschleust werden, sondern über Zaun und Hecke in unsere Gärten linsen dürfen. 


Das war und ist allerhand, oder?!

 

So, liebe kaufwillige, angehende Kleingärtnerin, vielleicht hast Du das zufällig gelesen und magst immer noch einen Kleingarten ... pachten?! 😉

Hast Du tatsächlich Lust auf Kleingärtnerei und damit auf schmutzige Fingernägel, eigenes, von Schnecken vorab probiertes Biogemüse, laue und eisige Gartenabende,  wundervolle Blütenpracht und puderigen Mehltau, liebliches Vogelzwitschern sowie  dröhnendes Rasenmäher-, Betonmischer- oder Laubpustergeräusch, wenn Du gerade ein Schläfchen halten willst?

Du liebst es bei der Gemeinschaftsarbeit im strömenden Mairegen Löcher zu buddeln, Sand zu schaufeln, wilden Müll von A nach B zu schleppen?

Du magst die im Herbst zusammenzufegenden Berge von buntem Laub, freust Dich auf die leckersten Äpfel der Welt garniert mit Schorf und auf stetige unerwartete Begegnungen mit einem großen Teil der vielfältigen Fauna in unserem Land? 

Du hast Freude am Umgang mit supernetten sowie verhaltensoriginellen Gartenfreunden und Nachbarn, mit freundlichen aber auch mit ein paar Spaziergängern, die Dich als Teil der Kleingärterspezies stumm und  skeptisch und begucken wie ein seltenes Tier im  Zoo?!

 

Echt ???

Du nickst immer noch willig, und ich sehe keine Staubwolke von Deinem eiligen Entschwinden???

Herzlich willkommen !!!😃

Ich drücke fest die Daumen, dass Du einen Kleingarten in unserer Kolonie pachten kannst! Wir sehen uns. 🍀


lhr Lieben, Grüssis und noch eine schöne Restwoche! Nutzt alle gut die von den Wetterfröschen verkündete Rückkehr der Sonne fürs kostenloseTanken von wertvollem Vitamin D !


alles Liebe,

Corinna     

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Ein kleiner Fan der großen Aster ...

... ist ein hübscher Schmetterling, der sie täglich besuchen kommt. 

Mit diesen Fotos sende ich heute liebe, aber kurze Grüße aus dem Kleingarten: Wir haben gerade eine Menge zu tun und sind auch viel unterwegs. Genießt die von der Wetterglaskugel versprochenen 2 schönen Herbsttage!

alles Liebe

Corinna

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Zwei Kleingärten - eine Septemberblütenfreude

... die wir unbedingt genießen müssen! Genauso wie jeden Sonnenstrahl. 

 

In beiden Teilgärten leuchten nun unterschiedliche Farbtöne.

 

Erst möchte ich euch mit in unseren "Herzgarten" nehmen. Der heißt so, weil er ganz und gar selbst angelegt ist, uns besonders am Herzen liegt und einen herzförmigen Buchs als Wahrzeichen hat.

 

Hier gibt die pinke Hütte die Farbskala vor😉: 

Freude macht vor allem die hohe, namenlose Echinacea, die Lieblingsgärtner und mich auf dem örtlichen Wochenmarkt anlächelte. Natürlich konnten wir das arme Ding nicht einfach stehen lassen - ab in unseren Herzgarten...

Und hier wächst auch die kleine Schwester, die noch frischer in die Gegend guckt ...

Von meinen Phloxen sind Phlox amplifolia "Winnetou" ...

... und zu meiner besonderen Begeisterung auch mein Sämling "Junifreude" wahre Septemberhelden. 

Naja, dass Herbstanemone tomentosa "Robustissima" auch nach Wochen noch dabei ist, ist ja klar!

Nun zu den stillen Stars! 

Eine, auf die immer Verlass ist und die ihre Sache prima macht, sich aber nie in den Vordergrund drängelt: Die hohe Fetthenne. Eventuell ist es die bekannte Sorte Sedum telephium "Herbstfreude", aber da sie schon vor uns im Garten war, weiß ich es nicht genau...

Ein weiterer liebenswerter Mitarbeiter und seit Mai ein Immerwiederblüher Geranium sanguineum - eventuell die Sorte "Max Frei".

Ein neuer Schatz: Im letzten Jahr in der  Gärtnerei im Nachbardorf erworben. Ich bin angetan von Größe, Blütenfülle und relativer Schneckenresistenz dieser Aster ...

Nun kommt noch eine wahre Drama Queen zur Geltung. Im letzten Jahr noch einmalblühend und stark rostgeplagt, wartet sue dieses Jahr mit Zweitblüte und endlos vielen Köpfchen auf: Stammrose Moin-Moin.

Zum Schluß machen wir noch ein paar Schritte durch das Törchen ... 

... in den zweiten Gartenteil, den  "Apfelgarten". Der heißt so, weil wir planen, hier einige alte Apfelsorten anzupflanzen, ferner ist die Hütte apfelgrün und aus dem großen Buchs plane ich, nächstes Jahr einen Apfel zu schneiden ...

Die Tomaten vor der Hütte sind inzwischen abgeerntet - lecker war`s ... Und im großen Staudenbeet direkt daneben habe ich mich mit der Farbe Gelb ausgetobt: Rudbeckia fulgida sullivantii "Goldsturm" machts vor, wie ich es gern hätte...

Und dieses Paar habe ich aus Platznot zusammengebracht: Nun erfreue ich mich am Knistern zwischen blauer Wucheraster und der Sonnenbraut...😃

Die filigrane Helianthus Micorocephalus-Hybride "Lemon Queen" ist für mich die tatsächliche Königin der Gelben. Ganz ruhig thront sie über ihren Kollegen, völlig unaufgeregt, und zieht doch durch ihre grazile Form alle Blicke auf sich ... 

Und hier noch die Unermüdlichen - Ringelblumen...

Hätte man mir vor drei Jahren gesagt, ich hätte einmal so viel Freude an Blumen und Blüten, hätte ich mir an die Stirn getippt. Ja sicher, Natur mochte ich schon immer, aber dass ich mich in einem Garten wohlfühle wie der Fisch im Wasser? Naja...

Und nun? Ähm ja, doch, ist so. 

Es macht gerade jetzt im Herbst eine Menge Freude, das, was man das ganze Jahr geplant und beackert hat, genießen zu können. In beiden Gärten geht es in dieser Jahreszeit eher entspannt zu. Zwar haben wir eine Menge Projekte im Kopf und uns wird nie langweilig, aber der Stress der Zeit der frischen Übernahme des Apfelgartens im Mai ist schon vergessen. 

Ich wünsche euch noch ganz tolle, sonnige und bunte Septembertage! 

liebe Grüße, Corinna

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Rosen im Rasen

Heute gibt es ein posting außer der Reihe - nur mal so, denn Röschen machen froh ;-) !

Mit 10 Schnittrosen und 10 Falläpfeln vom Berner Rosenapfel lässt sich etwas anstellen ... Ursprünglich wollte ich ein Röschenherz basteln, aber leider verweigerten mir Weidenzweige, die als Basis dienen sollten, die Mitarbeit. Die Rosen nur in einer Glasvase aufzustellen, war mir zu langweilig ... 

Natürlich ist es Geschmackssache - aber vielleicht eine lustige Kurzzeit-Deko-Idee für diejenigen, die wie wir sonst auf ihren verdichteten Lehmboden schimpfen?! Endlich einmal erweist er sich als sehr nützlich, und so konnte ich auch gleichzeitig für sinnvolle Boden-Belüftung  sorgen ;-).  Lieblingsgärtner füllt regelmäßig Wasser in die "Lehmbodenvasen, und ich bin gespannt, wie lange sich die Röschen noch halten werden ...  

liebe Grüße, 

Corinna

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Leidige und freudige Kleingartenwerkeleien im September

In den letzten Tagen waren wir im Garten sehr aktiv. Dabei haben wir weder gepflanzt noch gejätet ☺.


Nee, Spaten und Gießkanne blieben ausnahmsweise stehen, denn "das große Aufräumen und Müll-Abtransportieren" war angesagt!

Unsere Gartenvorgänger und wahrscheinlich auch der Vorgänger der Vorgänger und wiederum dessen Vorgänger und ...-  lassen wir das 😕 - diverse Menschen jedenfalls hatten im neu übernommenen Zweitgarten Spuren hinterlassen.

Sehr sichtbare Spuren in Form von Dingen, die sie offensichtlich weder im Garten gebrauchen noch mitnehmen wollten!

Das beinhaltete locker 4qm mehr oder minder modriges Altholz, Metalle, Bauschutt, die wir schon vor einiger Zeit auf der neuen Terrasse zusammengetragen hatten.

Mit zum Glück supertatkräftiger Hilfe eines netten Gartennachbarn luden wir alles in einen gemieteten Transporter. Dank Eriks* Unterstützung (OT "Ist doch klar, dass Nachbarn sich helfen"☺)konnte  in 1, 5 Stunden alles sortiert und beladen werden.


Das war vielleicht eigenartig und schön, nach Wochen wieder die nackten Platten der Terrasse zu sehen! 

Aber leider sahen wir jetzt auch den Ausläufer bildenden Bambus! 

Dieser war in der letzten Zeit nicht untätig geblieben und hatte klammheimlich in 2Meter Entfernung zwei Waschbetonplatten hochgestemmt und seine Sprosspitze ins Licht gestreckt! 

Das geht nicht. Leider. Aber das nächste Mal durchbohrt er vielleicht die Hüttenwand, wenn wir untätig bleiben.

Wir werden ihn im Winter ausgraben müssen.

Naja, so wird uns im Garten niemals langweilig 😕....

(*Name geändert)

Hier nochmal ein Blick auf die erste Ladung Sperrmüll aus diesem Garten vom Frühjahr - ein Bruchteil der nun im September zusammengetragenen Menge...

Etwas, leicht reparaturbedürftiges Spielzeug konnten wir zum Glück an Kinder und Enkelkinder von Mitgärtnern verschenken.

Ich verstehe nicht, warum gerade in Kleingärten immer so viele Sachen aufbewahrt werden, die tatsächlich nie wieder eine Verwendungl finden ?! Man kann Überzähliges doch gleich aussortieren oder andere Gartenfreunde fragen, bevor alles alt und rottig wird.

Nun aber zu neuen Themen. ☺

Seit wir einen Durchgang zum neuen Garten nutzen, fing unser Rasen im Gemüsebereich sehr an zu leiden. Offensichtlich gehen wir sehr häufig und stets auf dem kürzesten Weg in den Zweitgarten.

Also verlegten wir schweren Herzens - weil wir eigentlich den puren Rasen lieben-  ein paar Trittplatten. 

Diese brauchten wir nicht neu erwerben - durch Rumprobieren und Trickserei wurden sie in einem anderen Beet überflüssig☺. Letztlich sieht das garnicht mal so schlecht aus und ist sehr praktisch beim Mähen...

Das Verlegen war einfach: Platte auf die ausgeguckte Stelle legen, mit dem Spaten drumrum stechen, Sode ausheben, Platte rein 😃.

"Vernünftige" Werkeleien wie Entmüllen und Wegelegen sind zwar nötig, aber der Spaßfaktor ist doch niedrig.😕

Zur Entspannung habe ich daher auch Dekostücke angefertigt - wie diesen Blumentopfpilz: ein Stückchen Baumstamm, eine olle Tonschale mit Resten vom grünen Fassadenanstrich anmalen und mit Tupfen weißer Acrylfarbe versehen - fertig ☺.

Und da ich im Grünfieber und zudem eine der Trittplatten sowie Fassadenfarbe übrig war, bastelte ich eines meiner Lieblingsspiele in der wetterfesten, horizontalen  Gartenversion: Vier gewinnt 😃.

Ich wünsche allen noch eine schöne restliche Woche! Hier stürmt es heute kräftig - das ideale Wetter, sich einmal die neue Hütte von innen zu besehen: Lieblingsgärtner hat sie prophylaktisch mit Anti-Schimmelfarbe gestrichen, und ich werde mir nun Gedanken über etwas einfache Dekoration machen ...☺.

Alles Liebe und bis bald,

Corinna



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Gartengenießen...

... kann auch so aussehen 😃! Am Sonntag gönnten wir uns nachmittags ein herrliches Stück Lieblingskuchen (Himbeer-Frischkäse, vom Bäcker selbst gebacken 😉), legten uns an den Graswall und taten nicht allzuviel.

Durchhalten, auch wenn das nächste Wochenende ins Wasser fallen soll: Irgendwann lässt sich die Sonne wieder blicken 😉!


liebe Grüße

Corinna

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Nass war's, huh, und raus bist Du!

 

... oder "Tschüß, Sommer!" 😉

Der gerade in Herz- und Apfelgarten eingezogene Frühherbst, der sich die Bude nun mit dem Spätsommer teilt, macht eigentlich einen ganz guten Job! Er ist dieses Jahr verdammt früh dran: Die Herbstanemone blüht seit Wochen, die Herbstastern sind ebenfalls am Strahlen, die  faulen Früchte und die schon eingefärbten Blätter fallen, und morgens ist es pulloverkalt.

Es ist an manchen Tagen sogar s o o o kalt, dass ich mich, im Fleecehoodie  Unkraut zupfend, neulich vergaß: Bibbernd befahl ich einem vorbeikommenden, netten Gartennachbarn     zwecks Erkältungsprävention: "Huh, Erik *, mach` sofort die Jacke zu!" (*Name geändert). Dieser schaute mich nur leicht irritiert an und meinte dann : "Also mir ist nicht kalt! Ehrlich!" O.k., der Mann ist sportlich, und er war zudem gerade aus dem Auto gestiegen - da ist man noch warm. Aber schon nach 10 Minuten Aufenthalt im Vollschatten fühlen sich die 8 morgendlichen Grade sehr wenig an!


Der Morgentau bleibt nun ewig auf dem Rasen liegen, und ich hole mir beim Jäten nasse Ballerinaslipper. Die tausche ich regelmäßig später gegen robuste Halbschuhe mit Socken, in denen ich am Nachmittag wiederum schwitze, weil dann doch noch die restliche, kräftige Sommersonne scheint. 

Immer wieder gucke ich auf den Kalender, um mich zu vergewissern, dass wir August haben und der Winter noch sehr weit entfernt ist. 

Naja, im Grunde war der Sommer dieses Jahr hier im Norden kaum anwesend,  ständig nur im Süden unterwegs , und sehr vermisst habe ich ihn auch nicht. Hitze muss echt nicht sein, auch wenn ein paar mehr trockene und laue Abende nett gewesen wären!

Das Unkraut hat sich Dank des vielen Regens in einen wahren Wachstumsrausch gestürzt und - zugegeben - der Rasen erschien mir nie so grün wie dieses Jahr! 

 

 Hier zunächst ein paar nasse Impressionen ... 

...Heute ist der Herr Hochsommer allerdings noch einmal kurz anwesend. Im frühen gewitterschwangeren Morgenlicht leuchteten die Herbstanemonen fast unwirklich...

Mein üblicher Gartenmittwoch wurde mir aber Dank schwülen 23 Grad schon um 10.00 früh vermiest. Euphorisch wegen einer neuen Beetidee habe ich losgelegt - Rasenabgestochen und eine kleine Fläche gejätet. Aber das machte heute wenig Freude, und ich fand mich schnell auf der Isomatte wieder.

Ich bin sicher, ausnahmsweise waren die Schnecken, von denen ich keine einzige vorbeikriechen sah, mit mir einer Meinung: D a s Wetter muss nicht sein!

 

Ich befürchte aber, wenn wir noch weitere superfeuchte Sommer wie den sogutwievergangenen erleben, übernehmen die Schnecken künftig komplett das Ruder in der Natur! Himmel, was waren und sind das immer noch viele und dicke braune Exemplare. Und auch jede Menge Häuschen- Schnecken.

Braucht es noch einen Beweis für die Herrschaft der kleinen Schleimer dieses Jahr als das folgende Foto?

Irgendwie muss die kleine Häusleschnecke am  Vereinsparkplatz  auf unseren Autoreifen und von dort weiter nach oben gekrochen sein! Als wir sie während der Fahrt bemerkten, thronte sie bereits selbstbewusst auf der Windschutzscheibe ... 

... Und als ich sie dann ganz sanft abziehen wollte, um sie in das nächste Fleckchen Grün in der Innenstadt zu setzen, musste ich tatsächlich einen Hauch Kraft einsetzen. Sie saugte sich auf der glatten Fensterscheibe besser fest als so mancher Handtuchhalter auf Badezimmerkacheln!

 

Noch eine Anmerkung zum Schluss: 

Schon für die letzte Woche, in der ich Dank streikender Technik leider nicht zum Bloggen kam, hatte ich neue Gartenwerkeleien versprochen. Diese werde ich nun endgültig in der nächsten Woche präsentieren - es hatte sich zwischenzeitlich noch eine Idee ergeben, die ich euch nicht vorenthalten möchte!

 

Habt alle eine gute Spätsommer-Frühherbstwoche - bis dann! 

liebe Grüße, 

Corinna 

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Neue Farbe für die alte Hütte!

Ein echter Kleingärtner muss, sollte, könnte idealerweise 😉, immer auch ein wenig Handwerker sein!

Stets gibt es in einem Kleingarten etwas zu bauen, zu erneuern, zu sägen, zu hämmern oder zu bemalen und so weiter und so fort. 

Kreativität ist gefragt, und ich glaube, das heute so hippe "Upcycling" alter Materialien wurde in den Schrebergärten unseres Landes überhaupt erfunden!

Wenn man nur guten Willen, aber zwei eher linke Pfoten hat, ist das auch nicht weiter  tragisch, denn Kleingärten sind - so sehe ich das- keine Musterhaussiedlungen: Das Unperfekte macht hier gerade den Charme aus.

 

So waren auch Lieblingsgärtner und ich in der letzten Woche munter dabei, alten Dingen eine neue Bestimmung zu geben und nach Lust und Laune zu werkeln.

 

Als erstes "altes Ding" musste unsere neue Hütte im Apfelgarten dran glauben. So sah sie vorher aus ...

Eine teils unverputzte, ansonsten weiß gestrichene große Gartenhütte. Ein Vorgänger hatte den - etwas zögerlichen - Versuch gemacht, sie mit blauen Akzenten (Fensterumrahmung, Laterne) zu versehen. Aber von Ferne war das kaum erkennbar. 

Hier noch einmal ein Vorher-Foto von der Hütte aus der Nähe. 

Ja, schon nett, aber eher Dank des Sonnenscheins am Tag, als dieses Foto entstand. Ansonsten wirkte die Hütte wegen ihrer Größe, der Art ihres Hauptfensters auf mich immer wie ein Einfamilienhaus, das sich in die Kleingartensiedlung verirrt hatte! Manch einer mag das erstrebenswert finden - wir nicht. Für uns sollte eine Kleingartenhütte ein bisschen Bullerbü - oder Villa Kunterbunt-Charme haben 😉.

 

Unsere Hütte konnte jedenfalls definitiv Farbe vertragen! 

Im Baumarkt liehen wir eine riesige Farbpalette aus und diskutierten uns dann vor Ort die Köpfe heiß: Die eine Farbe schien zu warm, die andere zu kalt, die nächste zu langweilig, eine weitere viel zu knallig und so weiter. 

Wir wünschten uns mehr Leichtigkeit, andererseits sollte die Hütte auch ein bisschen in den Hintergrund und die Pflanzen im Garten hervor treten lassen. Letztlich blieb nach langem hin und her eine Farbe übrig, die wir uns anmixen ließen. 

Welche ist es geworden?

Seht selbst ...😉

Ja!!! 

Es ist ein Grün. 

Ein seeeeeehr grünes Grün!

Wir haben eine grüne Hütte 😃!

... Und sie sieht bei jedem Licht und auch im Kontrast zur pinken Hütte wieder anders aus!

Ich mochte die Farbe gleich gern, Lieblingsgärtner brauchte ein Weilchen!😉

Wir waren dann beide entsprechend gespannt auf die Reaktion unserer Vereinskollegen:

Wie erwartet reagierten die Älteren verhalten:

"Habt Ihr die gestrichen, die Hütte?"

Ähm ja. Unübersehbar eigentlich ...*grins*

"Is' auch schön..."

Eine ältere Kleingärtnerin sang gar bei ihrem Anblick: "Grüüüüün ist die Heide, die Heide ist grüüüüün ..." 

Eine klassische Flucht in die Musik, um die verwirrten Gefühle zu übertünchen *g*. 

😃 

Eine liebe Gartenfreundin, sonst um wohlformulierte Worte nie verlegen, stotterte auf die Frage, was sie denn dazu meine: "Ja... also ja.... ähm ... die Farbe ist eigentlich schön?!"

Lieblingsgärtner und ich lachten - Daniela (*Name geändert*)  ist eine liebe, kluge, immer seeehr höflich-sensible Gartenfreundin, aber ... geschicktes Flunkern ist offensichtlich (und zum Glück!)  nicht ihr Ding!

Einige Jüngere und viele Spaziergänger hingegen schienen ehrlich angetan.

Ich selbst verfiel im Übrigen in einen wahren Apfelgrünrausch - kein Wunder, schließlich brauchten wir noch passende Accessoires!

Unter anderem mussten große, halbkaputte Tontöpfe dran glauben beziehungsweise bekamen ein grünes, zweites Leben ...

Ist die Farbe nicht auch an der Pflanze superschön?!

Kleiner Spaß 😃!

Die Hosta habe ich natürlich nicht angepinselt: Sum and Substance glänzt in ihrem ganz ureigenen Lack!

Aber natürlich steht sie nun vor der Hütte und nicht mehr im Schattenbeet.

 

Was wir dann mit der und ohne die Farbe sonst noch so werkelten gibt es in der nächsten Woche zu sehen.

 

Ich wünsche allen noch sehr bunte Tage bis zum ersehnten Wochenende! 

 

alles Liebe,

Corinna

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