Mein Garten ist mein Paradies - Über'nZaungucker willkommen ...☺

Als ich neulich auf der Gartenbank saß, vom Jäten verschwitzt einen Schluck Wasser trank und überlegte, was ich mit den gerade  im Boden gefundenen, gefräßigen Maikäferlarven tun sollte, sprach mich eine Frau mittleren Alters an.

Sie habe auf Ebay gelesen, in unserer Kolonie sei einer der Gärten zu vergeben. "Ich will mir schon lange einen Kleingarten kaufen, und mir diesen nun ansehen. Wissen Sie, wo der hier in der Kolonie ist?" 

Bei über 200 Gärten hatte ich keine Idee, wo der gesuchte Garten zu finden wäre. Daher gab ich nur den Tip, zur Sprechstunde den Vorstand zu fragen.

 

Hinterher überlegte ich, welche Kleinigkeit mich an der harmlosen und nett gestellten Frage der Frau  gestört hatte.

Richtig, es war das "Kleingarten ... k a u f e n".

Vielleicht hätte ich gleich sagen sollen, dass man einen Kleingarten nicht "kaufen" kann wie ein Brötchen beim Bäcker (?). Aber ich wollte gegenüber einer möglichen neuen  Gartenfreundin nicht unfreundlich scheinen und so schreibe ich lieber hier darüber  ... ☺.

 

"Das ist mein Kleingarten. Den habe ich für 200 Euro gekauft und damit mache ich, was ich will."

An diesem Satz, den ich ab und an von Gartenfreunden höre, ist bei Licht besehen, einiges falsch.

Wir alle haben - so sehr wir "u n s e r e" Gärten lieben - diese nicht gekauft, nur gepachtet, auf hoffentlich laaange Zeit. 😕

Auch wenn sich langjährige Pacht wie Kaufen anfühlt: Das Eigentum am Garten geht eben n i c h t über - nur der Besitz. Ich darf zwar im Gegensatz zur Miete  "Früchte ziehen", aber nicht alles nach Belieben mit dem Garten machen. Das sauber zu unterscheiden, ist keine öde  Wortklauberei, echt nicht😉, sondern einfach wichtig, wenn man verstehen will, was Kleingärtnern eigentlich ausmacht.


Die Jahreskosten für einen klassischen Kleingarten - mit Pacht, Wasser, Strom, Versicherung, Vereinsbeitrag -hängen von Faktoren wie Region, Lage, Angebot ab: Im Durchschnitt ist mit rund  200 Euro zu rechnen. Hinzu kommt je nach Wert eines Gartens ein einmaliger Abstand. Er kann bei oller Hütte und hoffnungslos verwildertem Garten 0 Euro - bei toller Hütte und tollen Pflanzen mehrere 1000,-Euro betragen.

Im Vergleich gesehen ist der tatsächliche Kauf oder auch nur die private Pacht einer Gartenfläche überall meist wesentlich teurer.

 

Daher ist es nur logisch und fair, wenn mich dafür, dass ich auf einem Stück Land quasi Dank öffentlicher Unterstützung günstig gärtnern und Natur genießen kann, im Gegenzug auch ein paar     Pflichten treffen, oder?


Ich darf - nur ein Beispiel -  im eigenen, nachbarlichen oder im Interesse des Nachfolgers keinen alles verschattenden Riesenbaum pflanzen - so schön dieser auch wäre *seufz*. Und eigentlich ist es auch einsichtig, dass etwa für eine gute Birnenernte auf bestimmte, den Birnengitterost bewirtende Wacholder (Juniperus chinensis) zu verzichten ist. Es gibt im riesigen Pflanzenreich immer  Alternativen. 


Klar ist, dass ich neben allem Grillen und Chillen mein Stückchen Grün zumindest ein wenig begärtnere: also etwas anpflanze und pflege, was ich esse oder was den Garten ziert. Es sollte auch selbstverständlich sein, dass ich den Garten nicht als Müllhalde nutze und auch  potentielle Nachfolger damit beglücke. 

Wir haben Gemeinschaftsarbeit zu leisten, um dafür zu sorgen, dass Flächen und Einrichtungen des Vereins unterhalten werden. 

Dazu gehört, das Stück Gehweg vorm Zaun mit Arbeitsaufwand freizuhalten. Ferner ist es doch selbstverständlich, mal einen von nebenan auf den Weg gefallenen Ast oder ein  achtlos hingeworfenes Stück Müll aufzusammeln? Und zwar auch dann, wenn keiner hinguckt 😉...


Zu guter letzt - das ist eine  Pflicht, die gern verdrängt wird - hat man als Kleingärtner auch etwas "Einblick" in seinen Garten zu gewähren. Nee, nicht so erschrocken gucken! Ich meine natürlich nicht das Durchschleusen von Besucherscharen im Rahmen täglicher Führungen😃😉! Rückzugsmöglichkeiten im Garten sind nicht nur für Gartentiere sondern ebenso für uns Gartenmenschen existentiell wichtig. Dennoch, wenn 10 undurchdringliche  Flechtwände wie Barrikaden mitten in einem Garten stehen, und durchgängig riesige Sträucher die in den Himmel wachsende Hecke bei der totalen Abschottung unterstützen, dann ... dann läuft's ein bisschen falsch. Erholungswillige große und kleine Spaziergänger sollen nicht wie durch einen grünen Heckentunnel durch die Kolonie geschleust werden, sondern über Zaun und Hecke in unsere Gärten linsen dürfen. 


Das war und ist allerhand, oder?!

 

So, liebe kaufwillige, angehende Kleingärtnerin, vielleicht hast Du das zufällig gelesen und magst immer noch einen Kleingarten ... pachten?! 😉

Hast Du tatsächlich Lust auf Kleingärtnerei und damit auf schmutzige Fingernägel, eigenes, von Schnecken vorab probiertes Biogemüse, laue und eisige Gartenabende,  wundervolle Blütenpracht und puderigen Mehltau, liebliches Vogelzwitschern sowie  dröhnendes Rasenmäher-, Betonmischer- oder Laubpustergeräusch, wenn Du gerade ein Schläfchen halten willst?

Du liebst es bei der Gemeinschaftsarbeit im strömenden Mairegen Löcher zu buddeln, Sand zu schaufeln, wilden Müll von A nach B zu schleppen?

Du magst die im Herbst zusammenzufegenden Berge von buntem Laub, freust Dich auf die leckersten Äpfel der Welt garniert mit Schorf und auf stetige unerwartete Begegnungen mit einem großen Teil der vielfältigen Fauna in unserem Land? 

Du hast Freude am Umgang mit supernetten sowie verhaltensoriginellen Gartenfreunden und Nachbarn, mit freundlichen aber auch mit ein paar Spaziergängern, die Dich als Teil der Kleingärterspezies stumm und  skeptisch und begucken wie ein seltenes Tier im  Zoo?!

 

Echt ???

Du nickst immer noch willig, und ich sehe keine Staubwolke von Deinem eiligen Entschwinden???

Herzlich willkommen !!!😃

Ich drücke fest die Daumen, dass Du einen Kleingarten in unserer Kolonie pachten kannst! Wir sehen uns. 🍀


lhr Lieben, Grüssis und noch eine schöne Restwoche! Nutzt alle gut die von den Wetterfröschen verkündete Rückkehr der Sonne fürs kostenloseTanken von wertvollem Vitamin D !


alles Liebe,

Corinna     

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Ein kleiner Fan der großen Aster ...

... ist ein hübscher Schmetterling, der sie täglich besuchen kommt. 

Mit diesen Fotos sende ich heute liebe, aber kurze Grüße aus dem Kleingarten: Wir haben gerade eine Menge zu tun und sind auch viel unterwegs. Genießt die von der Wetterglaskugel versprochenen 2 schönen Herbsttage!

alles Liebe

Corinna

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Zwei Kleingärten - eine Septemberblütenfreude

... die wir unbedingt genießen müssen! Genauso wie jeden Sonnenstrahl. 

 

In beiden Teilgärten leuchten nun unterschiedliche Farbtöne.

 

Erst möchte ich euch mit in unseren "Herzgarten" nehmen. Der heißt so, weil er ganz und gar selbst angelegt ist, uns besonders am Herzen liegt und einen herzförmigen Buchs als Wahrzeichen hat.

 

Hier gibt die pinke Hütte die Farbskala vor😉: 

Freude macht vor allem die hohe, namenlose Echinacea, die Lieblingsgärtner und mich auf dem örtlichen Wochenmarkt anlächelte. Natürlich konnten wir das arme Ding nicht einfach stehen lassen - ab in unseren Herzgarten...

Und hier wächst auch die kleine Schwester, die noch frischer in die Gegend guckt ...

Von meinen Phloxen sind Phlox amplifolia "Winnetou" ...

... und zu meiner besonderen Begeisterung auch mein Sämling "Junifreude" wahre Septemberhelden. 

Naja, dass Herbstanemone tomentosa "Robustissima" auch nach Wochen noch dabei ist, ist ja klar!

Nun zu den stillen Stars! 

Eine, auf die immer Verlass ist und die ihre Sache prima macht, sich aber nie in den Vordergrund drängelt: Die hohe Fetthenne. Eventuell ist es die bekannte Sorte Sedum telephium "Herbstfreude", aber da sie schon vor uns im Garten war, weiß ich es nicht genau...

Ein weiterer liebenswerter Mitarbeiter und seit Mai ein Immerwiederblüher Geranium sanguineum - eventuell die Sorte "Max Frei".

Ein neuer Schatz: Im letzten Jahr in der  Gärtnerei im Nachbardorf erworben. Ich bin angetan von Größe, Blütenfülle und relativer Schneckenresistenz dieser Aster ...

Nun kommt noch eine wahre Drama Queen zur Geltung. Im letzten Jahr noch einmalblühend und stark rostgeplagt, wartet sue dieses Jahr mit Zweitblüte und endlos vielen Köpfchen auf: Stammrose Moin-Moin.

Zum Schluß machen wir noch ein paar Schritte durch das Törchen ... 

... in den zweiten Gartenteil, den  "Apfelgarten". Der heißt so, weil wir planen, hier einige alte Apfelsorten anzupflanzen, ferner ist die Hütte apfelgrün und aus dem großen Buchs plane ich, nächstes Jahr einen Apfel zu schneiden ...

Die Tomaten vor der Hütte sind inzwischen abgeerntet - lecker war`s ... Und im großen Staudenbeet direkt daneben habe ich mich mit der Farbe Gelb ausgetobt: Rudbeckia fulgida sullivantii "Goldsturm" machts vor, wie ich es gern hätte...

Und dieses Paar habe ich aus Platznot zusammengebracht: Nun erfreue ich mich am Knistern zwischen blauer Wucheraster und der Sonnenbraut...😃

Die filigrane Helianthus Micorocephalus-Hybride "Lemon Queen" ist für mich die tatsächliche Königin der Gelben. Ganz ruhig thront sie über ihren Kollegen, völlig unaufgeregt, und zieht doch durch ihre grazile Form alle Blicke auf sich ... 

Und hier noch die Unermüdlichen - Ringelblumen...

Hätte man mir vor drei Jahren gesagt, ich hätte einmal so viel Freude an Blumen und Blüten, hätte ich mir an die Stirn getippt. Ja sicher, Natur mochte ich schon immer, aber dass ich mich in einem Garten wohlfühle wie der Fisch im Wasser? Naja...

Und nun? Ähm ja, doch, ist so. 

Es macht gerade jetzt im Herbst eine Menge Freude, das, was man das ganze Jahr geplant und beackert hat, genießen zu können. In beiden Gärten geht es in dieser Jahreszeit eher entspannt zu. Zwar haben wir eine Menge Projekte im Kopf und uns wird nie langweilig, aber der Stress der Zeit der frischen Übernahme des Apfelgartens im Mai ist schon vergessen. 

Ich wünsche euch noch ganz tolle, sonnige und bunte Septembertage! 

liebe Grüße, Corinna

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Rosen im Rasen

Heute gibt es ein posting außer der Reihe - nur mal so, denn Röschen machen froh ;-) !

Mit 10 Schnittrosen und 10 Falläpfeln vom Berner Rosenapfel lässt sich etwas anstellen ... Ursprünglich wollte ich ein Röschenherz basteln, aber leider verweigerten mir Weidenzweige, die als Basis dienen sollten, die Mitarbeit. Die Rosen nur in einer Glasvase aufzustellen, war mir zu langweilig ... 

Natürlich ist es Geschmackssache - aber vielleicht eine lustige Kurzzeit-Deko-Idee für diejenigen, die wie wir sonst auf ihren verdichteten Lehmboden schimpfen?! Endlich einmal erweist er sich als sehr nützlich, und so konnte ich auch gleichzeitig für sinnvolle Boden-Belüftung  sorgen ;-).  Lieblingsgärtner füllt regelmäßig Wasser in die "Lehmbodenvasen, und ich bin gespannt, wie lange sich die Röschen noch halten werden ...  

liebe Grüße, 

Corinna

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Leidige und freudige Kleingartenwerkeleien im September

In den letzten Tagen waren wir im Garten sehr aktiv. Dabei haben wir weder gepflanzt noch gejätet ☺.


Nee, Spaten und Gießkanne blieben ausnahmsweise stehen, denn "das große Aufräumen und Müll-Abtransportieren" war angesagt!

Unsere Gartenvorgänger und wahrscheinlich auch der Vorgänger der Vorgänger und wiederum dessen Vorgänger und ...-  lassen wir das 😕 - diverse Menschen jedenfalls hatten im neu übernommenen Zweitgarten Spuren hinterlassen.

Sehr sichtbare Spuren in Form von Dingen, die sie offensichtlich weder im Garten gebrauchen noch mitnehmen wollten!

Das beinhaltete locker 4qm mehr oder minder modriges Altholz, Metalle, Bauschutt, die wir schon vor einiger Zeit auf der neuen Terrasse zusammengetragen hatten.

Mit zum Glück supertatkräftiger Hilfe eines netten Gartennachbarn luden wir alles in einen gemieteten Transporter. Dank Eriks* Unterstützung (OT "Ist doch klar, dass Nachbarn sich helfen"☺)konnte  in 1, 5 Stunden alles sortiert und beladen werden.


Das war vielleicht eigenartig und schön, nach Wochen wieder die nackten Platten der Terrasse zu sehen! 

Aber leider sahen wir jetzt auch den Ausläufer bildenden Bambus! 

Dieser war in der letzten Zeit nicht untätig geblieben und hatte klammheimlich in 2Meter Entfernung zwei Waschbetonplatten hochgestemmt und seine Sprosspitze ins Licht gestreckt! 

Das geht nicht. Leider. Aber das nächste Mal durchbohrt er vielleicht die Hüttenwand, wenn wir untätig bleiben.

Wir werden ihn im Winter ausgraben müssen.

Naja, so wird uns im Garten niemals langweilig 😕....

(*Name geändert)

Hier nochmal ein Blick auf die erste Ladung Sperrmüll aus diesem Garten vom Frühjahr - ein Bruchteil der nun im September zusammengetragenen Menge...

Etwas, leicht reparaturbedürftiges Spielzeug konnten wir zum Glück an Kinder und Enkelkinder von Mitgärtnern verschenken.

Ich verstehe nicht, warum gerade in Kleingärten immer so viele Sachen aufbewahrt werden, die tatsächlich nie wieder eine Verwendungl finden ?! Man kann Überzähliges doch gleich aussortieren oder andere Gartenfreunde fragen, bevor alles alt und rottig wird.

Nun aber zu neuen Themen. ☺

Seit wir einen Durchgang zum neuen Garten nutzen, fing unser Rasen im Gemüsebereich sehr an zu leiden. Offensichtlich gehen wir sehr häufig und stets auf dem kürzesten Weg in den Zweitgarten.

Also verlegten wir schweren Herzens - weil wir eigentlich den puren Rasen lieben-  ein paar Trittplatten. 

Diese brauchten wir nicht neu erwerben - durch Rumprobieren und Trickserei wurden sie in einem anderen Beet überflüssig☺. Letztlich sieht das garnicht mal so schlecht aus und ist sehr praktisch beim Mähen...

Das Verlegen war einfach: Platte auf die ausgeguckte Stelle legen, mit dem Spaten drumrum stechen, Sode ausheben, Platte rein 😃.

"Vernünftige" Werkeleien wie Entmüllen und Wegelegen sind zwar nötig, aber der Spaßfaktor ist doch niedrig.😕

Zur Entspannung habe ich daher auch Dekostücke angefertigt - wie diesen Blumentopfpilz: ein Stückchen Baumstamm, eine olle Tonschale mit Resten vom grünen Fassadenanstrich anmalen und mit Tupfen weißer Acrylfarbe versehen - fertig ☺.

Und da ich im Grünfieber und zudem eine der Trittplatten sowie Fassadenfarbe übrig war, bastelte ich eines meiner Lieblingsspiele in der wetterfesten, horizontalen  Gartenversion: Vier gewinnt 😃.

Ich wünsche allen noch eine schöne restliche Woche! Hier stürmt es heute kräftig - das ideale Wetter, sich einmal die neue Hütte von innen zu besehen: Lieblingsgärtner hat sie prophylaktisch mit Anti-Schimmelfarbe gestrichen, und ich werde mir nun Gedanken über etwas einfache Dekoration machen ...☺.

Alles Liebe und bis bald,

Corinna



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Gartengenießen...

... kann auch so aussehen 😃! Am Sonntag gönnten wir uns nachmittags ein herrliches Stück Lieblingskuchen (Himbeer-Frischkäse, vom Bäcker selbst gebacken 😉), legten uns an den Graswall und taten nicht allzuviel.

Durchhalten, auch wenn das nächste Wochenende ins Wasser fallen soll: Irgendwann lässt sich die Sonne wieder blicken 😉!


liebe Grüße

Corinna

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Nass war's, huh, und raus bist Du!

 

... oder "Tschüß, Sommer!" 😉

Der gerade in Herz- und Apfelgarten eingezogene Frühherbst, der sich die Bude nun mit dem Spätsommer teilt, macht eigentlich einen ganz guten Job! Er ist dieses Jahr verdammt früh dran: Die Herbstanemone blüht seit Wochen, die Herbstastern sind ebenfalls am Strahlen, die  faulen Früchte und die schon eingefärbten Blätter fallen, und morgens ist es pulloverkalt.

Es ist an manchen Tagen sogar s o o o kalt, dass ich mich, im Fleecehoodie  Unkraut zupfend, neulich vergaß: Bibbernd befahl ich einem vorbeikommenden, netten Gartennachbarn     zwecks Erkältungsprävention: "Huh, Erik *, mach` sofort die Jacke zu!" (*Name geändert). Dieser schaute mich nur leicht irritiert an und meinte dann : "Also mir ist nicht kalt! Ehrlich!" O.k., der Mann ist sportlich, und er war zudem gerade aus dem Auto gestiegen - da ist man noch warm. Aber schon nach 10 Minuten Aufenthalt im Vollschatten fühlen sich die 8 morgendlichen Grade sehr wenig an!


Der Morgentau bleibt nun ewig auf dem Rasen liegen, und ich hole mir beim Jäten nasse Ballerinaslipper. Die tausche ich regelmäßig später gegen robuste Halbschuhe mit Socken, in denen ich am Nachmittag wiederum schwitze, weil dann doch noch die restliche, kräftige Sommersonne scheint. 

Immer wieder gucke ich auf den Kalender, um mich zu vergewissern, dass wir August haben und der Winter noch sehr weit entfernt ist. 

Naja, im Grunde war der Sommer dieses Jahr hier im Norden kaum anwesend,  ständig nur im Süden unterwegs , und sehr vermisst habe ich ihn auch nicht. Hitze muss echt nicht sein, auch wenn ein paar mehr trockene und laue Abende nett gewesen wären!

Das Unkraut hat sich Dank des vielen Regens in einen wahren Wachstumsrausch gestürzt und - zugegeben - der Rasen erschien mir nie so grün wie dieses Jahr! 

 

 Hier zunächst ein paar nasse Impressionen ... 

...Heute ist der Herr Hochsommer allerdings noch einmal kurz anwesend. Im frühen gewitterschwangeren Morgenlicht leuchteten die Herbstanemonen fast unwirklich...

Mein üblicher Gartenmittwoch wurde mir aber Dank schwülen 23 Grad schon um 10.00 früh vermiest. Euphorisch wegen einer neuen Beetidee habe ich losgelegt - Rasenabgestochen und eine kleine Fläche gejätet. Aber das machte heute wenig Freude, und ich fand mich schnell auf der Isomatte wieder.

Ich bin sicher, ausnahmsweise waren die Schnecken, von denen ich keine einzige vorbeikriechen sah, mit mir einer Meinung: D a s Wetter muss nicht sein!

 

Ich befürchte aber, wenn wir noch weitere superfeuchte Sommer wie den sogutwievergangenen erleben, übernehmen die Schnecken künftig komplett das Ruder in der Natur! Himmel, was waren und sind das immer noch viele und dicke braune Exemplare. Und auch jede Menge Häuschen- Schnecken.

Braucht es noch einen Beweis für die Herrschaft der kleinen Schleimer dieses Jahr als das folgende Foto?

Irgendwie muss die kleine Häusleschnecke am  Vereinsparkplatz  auf unseren Autoreifen und von dort weiter nach oben gekrochen sein! Als wir sie während der Fahrt bemerkten, thronte sie bereits selbstbewusst auf der Windschutzscheibe ... 

... Und als ich sie dann ganz sanft abziehen wollte, um sie in das nächste Fleckchen Grün in der Innenstadt zu setzen, musste ich tatsächlich einen Hauch Kraft einsetzen. Sie saugte sich auf der glatten Fensterscheibe besser fest als so mancher Handtuchhalter auf Badezimmerkacheln!

 

Noch eine Anmerkung zum Schluss: 

Schon für die letzte Woche, in der ich Dank streikender Technik leider nicht zum Bloggen kam, hatte ich neue Gartenwerkeleien versprochen. Diese werde ich nun endgültig in der nächsten Woche präsentieren - es hatte sich zwischenzeitlich noch eine Idee ergeben, die ich euch nicht vorenthalten möchte!

 

Habt alle eine gute Spätsommer-Frühherbstwoche - bis dann! 

liebe Grüße, 

Corinna 

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Neue Farbe für die alte Hütte!

Ein echter Kleingärtner muss, sollte, könnte idealerweise 😉, immer auch ein wenig Handwerker sein!

Stets gibt es in einem Kleingarten etwas zu bauen, zu erneuern, zu sägen, zu hämmern oder zu bemalen und so weiter und so fort. 

Kreativität ist gefragt, und ich glaube, das heute so hippe "Upcycling" alter Materialien wurde in den Schrebergärten unseres Landes überhaupt erfunden!

Wenn man nur guten Willen, aber zwei eher linke Pfoten hat, ist das auch nicht weiter  tragisch, denn Kleingärten sind - so sehe ich das- keine Musterhaussiedlungen: Das Unperfekte macht hier gerade den Charme aus.

 

So waren auch Lieblingsgärtner und ich in der letzten Woche munter dabei, alten Dingen eine neue Bestimmung zu geben und nach Lust und Laune zu werkeln.

 

Als erstes "altes Ding" musste unsere neue Hütte im Apfelgarten dran glauben. So sah sie vorher aus ...

Eine teils unverputzte, ansonsten weiß gestrichene große Gartenhütte. Ein Vorgänger hatte den - etwas zögerlichen - Versuch gemacht, sie mit blauen Akzenten (Fensterumrahmung, Laterne) zu versehen. Aber von Ferne war das kaum erkennbar. 

Hier noch einmal ein Vorher-Foto von der Hütte aus der Nähe. 

Ja, schon nett, aber eher Dank des Sonnenscheins am Tag, als dieses Foto entstand. Ansonsten wirkte die Hütte wegen ihrer Größe, der Art ihres Hauptfensters auf mich immer wie ein Einfamilienhaus, das sich in die Kleingartensiedlung verirrt hatte! Manch einer mag das erstrebenswert finden - wir nicht. Für uns sollte eine Kleingartenhütte ein bisschen Bullerbü - oder Villa Kunterbunt-Charme haben 😉.

 

Unsere Hütte konnte jedenfalls definitiv Farbe vertragen! 

Im Baumarkt liehen wir eine riesige Farbpalette aus und diskutierten uns dann vor Ort die Köpfe heiß: Die eine Farbe schien zu warm, die andere zu kalt, die nächste zu langweilig, eine weitere viel zu knallig und so weiter. 

Wir wünschten uns mehr Leichtigkeit, andererseits sollte die Hütte auch ein bisschen in den Hintergrund und die Pflanzen im Garten hervor treten lassen. Letztlich blieb nach langem hin und her eine Farbe übrig, die wir uns anmixen ließen. 

Welche ist es geworden?

Seht selbst ...😉

Ja!!! 

Es ist ein Grün. 

Ein seeeeeehr grünes Grün!

Wir haben eine grüne Hütte 😃!

... Und sie sieht bei jedem Licht und auch im Kontrast zur pinken Hütte wieder anders aus!

Ich mochte die Farbe gleich gern, Lieblingsgärtner brauchte ein Weilchen!😉

Wir waren dann beide entsprechend gespannt auf die Reaktion unserer Vereinskollegen:

Wie erwartet reagierten die Älteren verhalten:

"Habt Ihr die gestrichen, die Hütte?"

Ähm ja. Unübersehbar eigentlich ...*grins*

"Is' auch schön..."

Eine ältere Kleingärtnerin sang gar bei ihrem Anblick: "Grüüüüün ist die Heide, die Heide ist grüüüüün ..." 

Eine klassische Flucht in die Musik, um die verwirrten Gefühle zu übertünchen *g*. 

😃 

Eine liebe Gartenfreundin, sonst um wohlformulierte Worte nie verlegen, stotterte auf die Frage, was sie denn dazu meine: "Ja... also ja.... ähm ... die Farbe ist eigentlich schön?!"

Lieblingsgärtner und ich lachten - Daniela (*Name geändert*)  ist eine liebe, kluge, immer seeehr höflich-sensible Gartenfreundin, aber ... geschicktes Flunkern ist offensichtlich (und zum Glück!)  nicht ihr Ding!

Einige Jüngere und viele Spaziergänger hingegen schienen ehrlich angetan.

Ich selbst verfiel im Übrigen in einen wahren Apfelgrünrausch - kein Wunder, schließlich brauchten wir noch passende Accessoires!

Unter anderem mussten große, halbkaputte Tontöpfe dran glauben beziehungsweise bekamen ein grünes, zweites Leben ...

Ist die Farbe nicht auch an der Pflanze superschön?!

Kleiner Spaß 😃!

Die Hosta habe ich natürlich nicht angepinselt: Sum and Substance glänzt in ihrem ganz ureigenen Lack!

Aber natürlich steht sie nun vor der Hütte und nicht mehr im Schattenbeet.

 

Was wir dann mit der und ohne die Farbe sonst noch so werkelten gibt es in der nächsten Woche zu sehen.

 

Ich wünsche allen noch sehr bunte Tage bis zum ersehnten Wochenende! 

 

alles Liebe,

Corinna

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August- Impressionen aus dem Kleinen Garten

Heute bin ich seit 7.00Uhr im Kleinen Garten und habe furchtbar viel zu tun - hier und zuhause. Da aber das Wetter so fein ist ( 21 Grad, Sonne, Wind), bleiben ständig gutgelaunte Menschen auf ein Schwätzchen an der Gartenpforte stehen. Herrlich☺😉. Ich bin sehr dankbar für diesen kühlen Sommer im Norden, auch wenn ich fürchte, dass das dicke 30Grad-Ende noch im September kommt. In jedem Fall sind wir mit angenehmen Schattenplätzen im Garten gewappnet. 

Lieblingsgärtner hat seine derzeit liebsten Blüten sowie Licht-und Schattenstellen im Kleinen Garten am Wochenende mit dem Smartphone eingefangen:

Ich wünsche nun viel Freude an seinen Fotos!☺

Kaum zu glauben, dass schon die Herbstanemone blüht!☺

Euch noch eine tolle Restwoche!

liebe Grüße, 

Corinna

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Sonnige Gemüter ...

Ja, genau, lauter Sonnige Pflanzen erobern derzeit unser Herz im Garten!☺ 


Die ersten Gelben im Kleinen Garten waren die Ringelblumen. Ursprünglich habe ich sie mehr aus Höflichkeit denn aus Begeisterung von einem Nachbarn angenommen. Schließlich waren sie gelb und orange ... g e l b und o r a n g e. ??? !!! Bäh!😞

 Das brachte mir mein ganzes hübsches Farbkonzept von vornehmlich dezenten Rosatönen durcheinander! 

Dachte ich. 

Aber nachdem wir die Ringler ins Gemüsebeet gesetzt hatten, wo sie für Bodengesundheit sorgen, änderte sich das schnell. Plötzlich gefiel mir die sonnige Leichtigkeit dieser Farbe, ihr fröhlicher Kontrast zum frischen Gemüsegrün, und ich beschloss, sie doch - wenn auch dosiert - einzusetzen. 

So erfreuten wir uns dieses Jahr schon an den herrlichen zitronengelben Kügelchenblüten des Olivenkrauts, dem warmen  Gelb der schafgarbenähnlichen Blüten des Currykrauts. 

Und hier und da konnte ich nicht umhin, miteinmal selbst den Löwenzahn zu dulden, vom orangen Habichtskraut ganz zu schweigen.

Ich ertappte mich dabei, letzteres sogar anzusiedeln!


Und nachdem dann auch noch der Unkrautunterdrücker Frauenmantel in meiner Achtung gestiegen war, war es endgültig vorbei mit der strikten Gelbaversion:

Im neuen Garten - künftig Apfelgarten genannt-  plante ich ein möglichst gelbes Beet!

☺☺☺


Hier sind die schuldigen Ringler und nachfolgend weitere Leuchten, die schon im neuen Beet Platz fanden!


Und mit diesen Bildern wünsche ich ein möglichst sonniges, gutes Wochenende! Geht Farbvitamine für den Winter tanken- auch wenn es uns dieser Sommer nicht einfach macht...

liebe Grüße

Corinna

...und zuguter vorletzt 😉

Naja, o.k., der dicke Gelbe hockt im Gemüsebeet, aber farblich passt er zum Rest der gelben der Bande 😉
Naja, o.k., der dicke Gelbe hockt im Gemüsebeet, aber farblich passt er zum Rest der gelben der Bande 😉
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Fotostory in 20 Bildern - Was zuletzt geschah ...

... in unserem großen Kleingarten, will ich heute anhand von Fotos erzählen ☺. Es ist soviel passiert, wir haben im Regen wie auch in seinen Pausen soviel getan, dass ich letzte Woche nicht zum bloggen gekommen bin. Aber ich habe mir gedacht, dass ein schöner Garten immer noch wichtiger ist als ein stets vollständiger Gartenblog, und ich hoffe, dass Ihr das versteht!☺

O.k., es geht los! 

 

Foto 1: Wie Ihr oben sehen könnt, ist der Garten im Juli ordentlich explodiert. Das schwüle und extrem nasse Wetter hat auch Vorteile: Viele Stauden genießen es. 

Aber nicht nur die, auch das Unkraut ist entückt. Es  wächst völlig entfesselt. Und es verging und vergeht derzeit keine Gartenstunde, ohne dass ich mit Kniekissen und Maurereimer durch die Beet robbe und die lieben Kräutlein ziehe. Und dabei bin ich nicht einmal pingelig.😉

Foto 2: Jo, Ihr seht richtig: ein oller Sperrholztisch. Er war definitiv das beste der zahlreichen (Sperrmüll-)elemente, die uns die Vorgänger hinterlassen haben. In diesem Zustand allerdings hätte er draußen wohl von 7 bis Frühstück durchgehalten. Ich habe mir Zeit genommen, alte Farbreste von wasserfestem, umweltfreundlichem Acryllack vorgekramt ... 

Foto 3: ... und nun finde ich, dass er einen prima Tisch für einen Teil meiner schneckengeplagten Hostas ergibt und gar nicht mehr schäbig ausschaut. 

Foto 4: Einmal in Lackierlaune mussten noch zwei weiße Kiefernstühle dran glauben und so ist schon eine erste kleine Sitzecke auf der Terrasse inmitten der Hostas entstanden. Noch verbesserungsfähig, sicher, aber immerhin ein kleingartenwürdiges "Erstmal". 

 

Extratip: Diese  grüne Tonne verwenden wir weder für Wasser noch für Müll, sondern für Gartenkleingeräte und Handschuhe! Sie sind dort griffbereit und wasserfest untergebracht! Innendrin ist sie zur Hälfte mit Sand gefüllt - für die Kleingeräte, um Rost zu minimieren. Und darauf steht ein Maurereimer für die trockene Aufbewahrung der Handschuhe ... 

Foto 5: Und so sah dann eine Jätpause aus: Mit Gartenzeitschrift, Sweatshirt als Kissen, Frühstück mit leckerer Snackgurke aus eigenem Anbau auf die Isomatte unter den Kirschbaum gelegt und von weiteren Projekten geträumt...

Foto 6: Über dieses Foto bin ich wirklich froh, denn es zeigt die schöne Taglilie White Temptation. Ich hatte sie der Erinnerung an einen verstorbenen Cousin gewidmet, und war tieftraurig, als die Wühlmäuse sie im letzten Herbst aus dem Boden zerrten und alle Feinwurzeln abfraßen. Ohne Hoffnung, dass sie sich regenerieren würde, setzte ich sie mit bester Erde in einen Topf und vergaß sie ... Vor kurzem dann fand ich die Pflanze wieder, dachte, es wäre eine gelbe Taglilie und pflanzte sie an den Teich. Was für eine schöne Überraschung! ☺

Foto 7: Im Gegensatz zu dieser Überraschung hier 😞! Ich konnte es nicht glauben, als ich diese schneckenzerfetzte Marone unter meinem Phlox subulata fand! Kein Wunder, dass dieser schwächelt - denn er liebt es eher trockener ... Aber wenn ein Pilz sich wohlfühlt, oh wei, dann ist es nix mit Trockenheit! Dieser verregnete Juli treibt verrückte Blüten beziehungsweise Pilze ...😉

Foto 8: In dem rechten großen Topf setzten wir Anfang Mai drei Saatkartoffeln und konnten nun eine tolle Topfernte einfahren ... 

Foto 9: Diese hat uns und meine Mutter, die die Minis im Beerenkarton bekam, drei Tage lang kartoffelig glücklich gemacht! Pellkartoffelsalat, Pellkartoffeln. Sooo lecker war's, dass nächstes Jahr der eigene Anbau erweitert wird. 

Foto 10: Nun mochte auch Lieblingsgärtner plötzlich die Palmlilie: Sie trägt gerade einen herrlichen und sehr wetterrobusten Blütenstand... 

Foto 11: Nach einem kurzen Besuch bei Lieblingsgärtners Mutter kehrten wir reich beschenkt zurück: Sie hatte schon vor langer Zeit eine Bank für uns erworben und nun mit neuem Garten machte es Sinn und Freude, sie endlich abzuholen. 

Lieblingsgärtner hat einen neuen Lieblingsplatz. Und bei leichtem Regen bleibt man unter der Weide sogar trocken! 

Wir haben sie wieder - wie alles wenige Wertige im Garten-- mit Kette gesichert, denn leider wird hier immer mal allerhand "mitgenommen"...

Foto 12: Ich hoffe ja, dass diese Miez sich auch einmal die Ehre gibt und uns im Garten besucht. In den letzten Tagen hat sie uns bei jedem Spaziergang aufs Netteste begrüßt. Eine wirklich sehr zugewandte, gepflegte und bildhübsche Katze hier auf dem Kleingartengelände. 

Foto 13: Hier ist Lieblingsgärtner auch gerade bei einer wichtigen Arbeit der letzten Tage: Beim Kirschbaumschnitt, für den jetzt nach der Ernte der richtige Zeitpunkt ist. Ferner hat er noch eifrig Äpfel ausgepflückt und diverse Flechtwandkletterer gerodet, die drohten, selbige zum Einsturz zu bringen. 

Foto 14: Wie alt musste ich werden, um einmal einen Grashüpfer richtig gründlich anzugucken?!😉 Und wie sehr habe ich über sein Gesicht gestaunt!

Foto 15: Hortensie Annabelle, die wir zweimal im Garten stehen haben, zeigt mittlere bis riesige weiße Blütenbälle. Da sie auf der Terrasse aber in ewigem aussichtslosen Clinch mit dem Phyllostachus-Bambus stand, haben wir sie umgepflanzt und ihre Blütenstände noch überall im Garten in Vasen und Kannen gesteckt ... 

Foto 16: Erinnert Ihr euch noch an unseren Teich? Ja dort, auf dem Foto, unter der Entengrütze war er schemenhaft zu erkennen. 

Die oberste Stufe war voller Schlamm und Pflanzen und trug immer wieder organische Stoffe ins Wasser hinein. Auf diese Weise würde er immer stinken und Gefahr laufen, richtig umzukippen. 

Unsere Hauptbeschäftigung der letzten Tage war daher, ihn kräftig freizulegen, Schlamm herauszuholen, die oberste Stufe mit Steinen aufzufüllen. 

Foto 17: Es ist wirklich nicht mein Geschmack und meine Vorstellung von einem schönen Teich, nur auf Kiesel zu gucken. Aber es musste erstmal sein, damit später eine passende, interessante und Verstecke bietende Bepflanzung möglich und das Teichwasser gesünder wird. 

 

Foto 18: Hier gibt es ein Zwischenstadium zu sehen und auf dem nächsten Bild ... 

Foto 19: ... sind wir immer noch nicht fertig geworden 😉.  Aber es stehen schon ein paar Pflanzen mehr in Teichnähe. Alles zu vollenden, wird noch einige Tage und Stunden in Anspruch nehmen. Auch die Thujahecke will noch geschnitten werden, irgendwann ... 

Foto 20: Zu guter letzt freue ich mich, auch als Gartenbloggerin ein "Beutefoto" zeigen zu können: Mit der lieben Anne aus Süddeutschland bin ich am Pflanzentauschen. Montag kam ein tolles Paket mit Viscaria und Hemerocallis!☺ Nur gut, dass die Pflanzen perfekt verpackt waren- die unsagbar schnelle Post hat nämlich flotte 5 Tage gebraucht. Das hätte schief gehen können ... 😞. Mit Schirm, Gummistiefeln und Spaten bewaffnet, haben Lieblingsgärtner und ich die Schätze gleich abends eingebuddelt.


Nun habt alle selbst eine bunte (Garten-)woche. Mir gefällt das "Sommer"-Wetter temperaturmäßig nicht schlecht😉, aber die Sonne darf sich gern mal wieder blicken lassen!

liebe Grüße

Corinna

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Auf leisen Pfoten durch die Gärten ...

Sie sind da.

Tag und Nacht.

Im Sommer und im Winter.

Die folgenden Fotos sind in der Dämmerung eines schönen, warmen Frühsommertags entstanden:  Katzen in der Kleingartenkolonie. 

Ein paar streichen katzenbegeisterten Spaziergängern freundlich um die Beine, aber einige geben mit weit aufgerissenen Augen Fersengeld, wenn Mensch sich mit  "MiezMiez"-Lauten hinhockt und versucht, Kontakt aufzunehmen.... Also, ähm, habe ich gehört 😉...

Ein paar von ihnen gehören auch in die umliegende Nachbarschaft der Anlage und streifen nur  über das für Katzen interessante Gelände. Andere gehören auch fest zu Kleingärtnern, die sie füttern und pflegen und sich freuen, dass die guten Jäger ihre Beete mausfrei halten.

Vom ein oder anderen Gartenfreund weiß ich auch, dass er seine Samtpfote im Körbchen mit in den Garten und abends wieder auf dem Fahrrad oder im Auto mit nach Hause nimmt.

Nur einige wenige Katzen scheinen ganz wild. Sie sind bereits in der Kolonie geboren  oder - schrecklich aber wahr - dort ausgesetzt worden. 

Uns war im letzten Sommer eine ganz ausgehungerte, dünne rote Katze zugelaufen. Ein Tier, das grundsätzlich gepflegt und sehr zutraulich war. Wir verständigten den Tierschutz und suchten dann noch sicherheitshalber mit Plakaten und persönlich nach einem möglichen Besitzer in der Umgebung: ohne Ergebnis. 

Ich hoffe, die Katze oder der Kater hat ein gutes Zuhause gefunden.

 

Bei den wenigen ganz wilden Miezen in der Anlage bin ich hin und her gerissen. Im warmen Sommer führen sie aus meiner Sicht ein bunteres, schöneres Leben als eine reine Wohnungskatze: Freiheit, Sonne, Licht, Luft und ein Überangebot an Nahrung, an Mäusen jedweder Größe sollte in der Anlage vorhanden sein. 

In einem kalten Winter sieht der Fall anders aus: Zwar gibt es in Schuppen oder unter manchem Vordach diverse Unterschlupfmöglichkeiten - aber ob sie nicht doch arg frieren? Und im Krankheitsfall? Da kann man nur hoffen, dass sie doch bei den Kollegen mit Besitzer mit an den Futtertisch können oder Hilfe aufmerksamer Gärtner oder Spaziergänger finden. Naja, und zudem kenne ich persönlich Katzen als sehr menschenbezogen und zuwendungsbedürftig. 

Hm. 

Was die Katzen wohl wählen würden?

Ich würde sie das zu gern fragen ... 

Diese hier sprach mit uns, aber ich hab sie leider nicht verstanden ...

 

Heute pladdert es hier im Norden oder thematisch gesprochen "Es regnet Hunde und Katzen"... Bis abends bleibe ich daher lieber in der Bude und hoffe, dass auch alle Koloniekatzen einen guten Unterschlupf gefunden haben. 

Euch Lieben eine gute, gesunde und unterhaltsame Woche und bis bald!

liebe Grüße, Corinna 

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Es phloxt wieder ☺...

... in unserem geliebten Erstgarten!

Natürlich sind es erst einige, wenige Flammenblumen, die ihre Blüten zeigen, dennoch freue ich mich sehr. 

Es scheint jedes Jahr der gleiche Ablauf zu sein: 

Zuerst erfreue ich mich im Vorfrühling am grünen, kerngesunden Austrieb. 

Im Frühsommer dann schimpfe ich nach Regenfällen und abwechselnd heißem und kaltem Wetter über die fiesen schwarzen Punkte auf den Blättern, zupfe sie, heule fast angesichts der nacktbeinigen Gestalten der Leitstauden unserer Beete und schwöre mir, alle im Herbst durch vernünftige Pflanzen zu ersetzen!😞

Nichtblühende, pumperlgesunde, stets grün strahlende Gräser oder so...

😉

Und dann wachsen sie weiter, werden wieder fitter, und es zeigt sich e i n e einzige dusslige erste Blüte, und ich schmelze dahin! 😉


Und dieses Jahr platze ich sogar vor Stolz, denn ich kann meinen ersten, blühenden Sämling zeigen! Kind von Adessa White oder einem pinken Unbekannten...

Ich finde ihn wegen des Frühblühens, der dunklen Blätter und der relativen Blütenfülle toll. Und auch bei wahren Phloxexperten fiel er nicht durch.☺

Ich suche nun einen passenden Namen!

Hier noch weitere früh blühende Schätze...

In der Reihenfolge:

Unbekannter Wiesenphlox

Phlox Paniculata Adessa White

Wiesenphloxhybride Phlox Natascha

Phlox Amplifolia Winnetou

Phlox Paniculata Classic Cassis

Phlox Paniculata Adessa Rose Eye

Ich freue mich sehr darauf, wenn die ganze Bande in ca 2 Wochen soweit ist - dann gibt es wieder Fotos.

Euch ein schönes, gesundes und gutes Wochenende!☺

liebe Grüße

Corinna

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Ein Schattendasein ;-) ...

... führen meine Hostas keinesfalls im Kleingarten, auch wenn die meisten von ihnen keine Sonnenkinder sind!

Mittlerweile habe ich sie nicht nur im Schattenbeet unterm Kirschbaum, nein, im ganzen Herzensgarten stehen. Und ich hoffe, dass Lieblingsgärtner es nicht mitbekommt, wenn sie zunehmend auch noch den Bereich unseres neuen Gartens erobern 😉...

Pssst... auf die Terrasse dort haben einige es schon geschafft! Ein Zufluchtsort!

Der war unbedingt nötig, denn die Schnecken knabbern dieses Jahr in die meisten riesige Löcher.

Und Lieblingsgärtner und ich finden nachwievor Schneckenkorn nicht gut, zur Schere (wie viele alte Hasen in der Kolonie) mögen wir auch nicht greifen- also heißt es Sammeln und in weit von der Kolonie  entfernter Pampa aussetzen...


Zurück zu den Blattschönheiten: Im Bild " Hosta Corbelin" nach der gleichnamigen Gärtnerei in Radbruch, wo wir sie herhaben. Eine namenlose und sehr günstige Hübsche war sie, hat sich inzwischen vervierfacht...

Eine wahre Blütenpracht wird das dieses Jahr ...

Weiter geht es zur Terrasse ...

... und unter die Pflaume wollen wir auch noch schauen! Hier sitzt ein Duo zweier bunter ...

... und ein Trio Unverwüstlicher 2 Halcyons und eine Invincible. Ist auch nötig bei der Nähe zur Schneckensammeldose 😉...

... Wieder die Allzweckhosta Halcyon und eine Devon Green, die ich letzte Woche erst erwarb...

Die arme Fire Island rettete ich in letzter Minute aus dem Beet- im Topf landen nicht so viele Schleimer...

Nun noch ein paar  Impressionen von Hostakombis im Schattenbeet ☺: Die federleichten Astilben und die scharf gezeichneten Kaukasusvergissmeinnicht passen gut dazu...

Die nächsten Tage werden wir genug Schatten und leider auch viel Regen haben. Ich freue mich, dass es den Pflanzen und fürchte, dass es den Schnecken gut gehen wird 😉.

So weiß ich schon, welche Beschäftigung abends droht: Schneckensammel. Aber mit Zeitlimit, sonst kommen wir gar nicht mehr aus dem Garten...

Euch allen ein gutes Wochenende!

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Rosige Zeiten

... herrschen im Moment immerhin im Garten, ihr Lieben :-)! 

Zunächst muss ich mich für den ausgefallenen Artikel letzte Woche entschuldigen: Erst versagte der p.c., dann ich, das nicht aufgeladene Smartphone, und am Ende gab es Probleme mit dem Netz. Wie beim Apfel: Wenn einmal der Wurm drin ist ;-) ...

 

Zurück zum Garten: 

Die echten Rosen sind nach den Pfingstrosen nunmehr alle am Start. Viele blühen bereits seit ein paar Tagen oder schon Wochen ganz kräftig. Auf diesem ersten Foto ist Aspirin zu sehen. Zuverlässig und hier recht blattgesund - auch in einem am Tag überwiegend schattigen Gartenbereich! 

 

Blattgesundheit ist nicht der folgenden Rose Stärke: Leider weiß ich ihren Namen nicht mehr, aber sie hat sehr schöne große, knallrote Blüten....

Die Stammrose Leonardo da Vinci hat bei uns viele Jahre auf dem Balkon in einem mittelgroßen Topf gelebt. Als sie doch letztes Jahr einzugehen drohte, bekam sie im Garten eine zweite Chance. Sie dankt es mit einigen Blüten und - lustigerweise - einem plötzlich roten Farbton. Auf dem Balkon leuchtete sie zuvor eher in Pink. 

Eine weitere Unbekannte wächst im neuen Garten. Erst waren wir etwas enttäuscht, da die Knospen in einem Apricot-Ton leuchteten. Diese Farbe passt nicht sooo perfekt in unser Gartenkonzept. Aber im Aufblühen wurde sie zusehends weißer und hat zudem eine herrliche Menge an Blüten ... 

... Und hier noch mal ein Foto, wie sie im großen, vorderen Staudenbeet im neuen Garten strahlt ..

Tja, little white pet blüht zwar nett und ist einigermaßen blattgesund - aaaber ... Irgendwie sieht sie immer aus wie ein kleines Haustier, dass sich im Schmutz gewälzt hat ;-). Ich bin ein wenig enttäuscht, weil diese Austin-Rose in der Gartenwelt so gelobt wird... 

Nun kommt unsere größte und im Großen Ganzen gesündeste Rose: The generous gardener - eine Empfehlung aus dem Garten-Forum! Ich mag den großzügigen Gärtner sehr! Seine Ausstrahlung und der dezente Duft. Lieblingsgärtner bemängelt, dass er doch leider sehr schnell seine Blütenblätter hinwirft .... 

Ein wahrer Rosentraum ist in ihrem zweiten Standjahr die junge Hochstammrose Moin-Moin! Blattgesund und unzählige Blüten! Bei der erdrückenden Pracht mussten wir sie mit zwei Stangen stützen! Sie ist doch einige Fotos wert - seht selbst: 

Dieses Gegenlichtfoto von Moin-Moin werde ich als Kitsch-Postkarte verschicken ;-) ...

Rose de Resht ist wie die weiße Unbekannte ebenfalls aus dem neuen Garten. Ich bin schwer begeistert: Wüchsig, ziemlich gesund und ein pinkes Blütenmeer - passt! 

Diese Rose heißt bei uns "Rose Bach", weil wir sie vom gleichnamigen Gartenfreund selbstgezogen geschenkt bekamen ;-). Wer ihren wahren Namen kennt, darf ihn uns gern verraten!

Zum Schluss noch einmal Aspirin - passend zum schwülen Migräne-Wetter draußen! Ein Gruß an alle Mitgeplagten! Japanisches Minzöl ist bei diesem Klima übrigens auch sehr wohltuend...

Im Titelsinne wünsche ich allen ein baldiges und rosiges Wochenende - liebe Grüße, Corinna

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