Doch wieder ...

... wegen des tollen Wetters in der Wochenmitte, das zu einem letzten Aufbäumen der Hasel- und Erlenpollen führte, heute noch ein letztes Parkfoto, sorry 😞...

Ich liebe es, weil es für mich den frûhen Morgen an einem sonnigen Tag einfängt.

Habt ein schönes Wochenende☺!

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Heuschnupfen und Gartensehnsucht...

... sind nicht leicht zu vereinen 😞! 

Wer wie ich zu den Menschen gehört, die alljährlich von Hasel- und Erlenpollen getrietzt werden, weiß, wovon ich rede. 
Manchmal möchte ich eine Anzeige aufgeben: "Noch rüstige Pollenallergie kostenlos an Selbstabholer abzugeben!" 
Und dann würde ich hoffen, dass sich ein überzeugter Stubenhocker meldet, der ganz begeistert ist, endlich einen Grund zu haben, bei schönstem Gartenwetter in der Bude zu bleiben!
Okay, das wird leider weiterhin ein Traum sein! 
Und ich muss daher kreativen Umgang mit dem Dilemma Garten versus Pollen pflegen.
Meine persönliche Lösung lautet: dosiertes Draußensein mit Pausen und häufige Aufenthalte an der "Lüneburger Nordsee".
Na klar, wie die Tüddelchen verraten, liegt unsere schöne Stadt k e i n e s w e g s an der See 😉...

A b e r es ist eine alte Salzstadt mit dem Luxus eines "Gradierwerks" im Kurpark - abgebildet in seiner Gesamtheit - auf dem ersten Foto.

 

Dieses Wort lassen sich alle örtlichen Schniefnasen - pollen- oder auch infektgeplagte - genüsslich auf der Zunge zergehen - wissen wir doch, dass ein Aufenthalt dort schnelle Linderung bringt. 

 

Für die, die noch nie etwas davon gehört haben: Unser Gradierwerk sieht - von nahem betrachtet - folgendermaßen aus ...

... Und bevor ich jetzt nur den Text von der dort angebrachten Tafel zitiere, zeige ich ihn euch lieber: ...

Naja und beim Einatmen der salzhaltigen Luft kann ich dann schonmal in einer Gartenzeitschrift lesen und neue Gartenideen entwickeln...

Herrlich! 

Tief eeeeeeeinatmen... Luft halten... halten ... immer noch halten... uuuuund...

... ausatmen! Puh.

Ich kann einen kurzen oder langen Aufenthalt dort nur empfehlen!

Allerdings leider weniger in der Birkenpollenzeit: Irgendein definitiv  Nichtgeplagter hat nämlich rundherum Birken gepflanzt, so dass der Aufenthalt dort dann nur nach starkem Regen sinnvoll ist. Aber auch das ist möglich, denn die zwei Vordächer gewähren Unterschlupf.

 

Nach kürzerem oder manchmal auch kurmäßig langem Verweilen dort bin ich wieder gewappnet für den Garten. 

 

So wie heute, wo es Freude machte, wieder durch die Beete zu gehen und erste Unkräutlein zu erwischen. 

Doch davon dann am Freitag - bis dahin eine gute Woche ☺.

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Ein sonniger Gruß ...

... aus dem Park ☺! Die strahlend gelben Krokusse lockten das erste Bienchen an und mich ebenso! Ich wünsche euch ein buntes Wochenende!

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Eine Ahnung von Frühling...

 

...bekam ich am Wochenende beim Gartenbesuch! Das mit 16 Grad wirklich ungewöhnlich warme Wetter am Samstag gab aller Vegetation einen kräftigen Schub.

 

Klar, dass das Sedum austreibt, ist nicht ganz neu 😉, aber macht dolle Hoffnung, da wir viele kräftige Pflanzen davon im Garten stehen haben. Aber auch andere Pflanzen waren fleißig, wie auf den folgenden Fotos zu sehen ist ...

Die Margerite allerdings war im letzten Jahr schon ausgetrieben, und komischerweise wirken die Blätter trotz Frost und Niederschlag noch sehr frisch ...

Hurra, zwei der Baumarkthyazinthen vom letzten Jahr schieben sich kräftig aus dem Boden!

Und hier sind ein paar der eigentlichen Frühjahrsstars: Dunkelpinke Tulpen sollen das einmal werden ...

... und dies sind sogar solche, die im letzten Jahr lange im Töpfchen in der Wohnung standen. Auch sie sind wiedergekommen!

Lieblingsgärtners Kugelprimeln machen sich auch schon deutlich bemerkbar und werden vielleicht sogar als erste blühen.

Ein Allium guckt hier aus dem Boden - wahrscheinlich ist es  "Purple Sensation".

Und hier nochmal ein Überblick über alle Kugelprimeln und Alliümmer an der Terrasse...

Nein, hier gehts nicht um Pflanzliches - aber auch unser erster sichtbarer Molch im aufgetauten Teich ist für mich ein Zeichen von Frühling ☺. In der Bildmitte ist er schemenhaft zu sehen.

 

Habt Ihr gegrübelt, was die merkwürdigen Stöckchen-Dreibeine über den ausgetriebenen Tulpen und Hyazinthen sollen? Sie erinnern Euch ein wenig an Wildunfallmarkierungen auf Landstraßen?  

Die Lösung lautet: Nachdem die Krähen letztes Jahr alle frisch ausgetriebenen Tulpen gekürzt hatten, wollte ich dieses Jahr irgendwie gegensteuern. 

Vielleicht ist es nur eine Markierung, die hilft, dass die Herrschaften im schwarzen Anzug ihre Speise auch finden 😉 - vielleicht aber hält es sie auch ein wenig ab, irritiert bzw. nervt sie. Auf letzteres baue ich ...

Nun, ich werde berichten!

Auf jeden Fall werden die Stöckchen verhindern, dass meineeine beim Jäten versehentlich den ein oder anderen zarten Spross zertritt.

 

Euch noch eine gute Woche.

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Glöckchen im Park ...

... habe ich heute früh gefunden! Sie blühen dort zwar nur vereinzelt, sind aber schön anzusehen.

Als ich für Fotos in die Hocke ging, beobachtete mich ein älteres Paar. Die Dame tat es mir dann nach und zückte auch eine kleine Kamera... "Ist das nicht schön? Bei dem Anblick fühlt man sich gleich besser!"

Ohja, Glöckchen machen glücklich 😉.

Und daher gibt es heute ein paar Impressionen...

 

Ich machte noch ein Einzelportrait von dieser eleganten Dame in Weiß und ... uih, was ist das?! 

Im Bildhintergrund ist zu sehen, dass auch ein gewisser Herr Grabowski eifrig war ...

Verflixt eifrig!!! 

Ich muss gestehen, dass mir bei d i e s e m Anblick etwas anders zumute wurde: Nicht auszudenken, was der frühlingsverrückte Buddler auch in u n s e r e m kleinen Garten anstellen könnte!

Und nein, da würde mir auch nicht die ermutigende Aufforderung helfen, die irgendein Knilch auf die Parkbank gekritzelt hat...

"No, I'm sorry, I would rather cry !"😞😉

O.k., zum Abschluss noch ein vergnüglicheres Foto von ein paar  strahlenden "Kroküssen"!

Lieblingsgärtner und mir war der Garten in den letzten Tagen etwas verleidet 😉. Inzwischen geht es seinem verstauchten Fuß wieder deutlich besser. Zwar meldet er sich nach einem langen Arbeitstag noch kräftig, aber abendliches Hochlegen und Salbe können das wieder richten.

Für den Samstag ist ja strahlender Sonnenschein angekündigt - da können wir sicher nicht anders und werden wieder im Garten sein! 

Ich werde Montag davon berichten - bis dann und Euch ein schönes sonniges Wochenende! 

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Ein falscher Schritt beim Baumschnitt...

... führte gestern dazu, dass Lieblingsgärtner sich aufs Übelste den Fuß verdrehte und verstauchte:-(!

Verständlicherweise gibt es daher heute keine Bilder aber die Geschichte samt Mahnung, bei den ersten Gartenarbeiten vorsichtig zu sein:

 

Was für ein Schreck! Eben hatten wir noch nett mit einem Kleingartennachbarn geplaudert. Er hatte schon erste Kaulquappen in seinem Teich gesichtet und erzählte uns vom geplanten, diesjährigen Gemüseanbau. Und dann wollte Lieblingsgärtner nur noch einen letzten überhängenden Ast der Blutpflaume absägen. Das klappte auch, und ich nahm diesen vorsichtig unten entgegen. Doch er war so groß, dass ich Sorge hatte, ihn nicht allein um die Hausecke tragen zu können, ohne etwas kaputt zu machen. Wir wollten das zu zweit machen, und dafür stieg Lieblingsgärtner wohl etwas zu schnell von der Leiter .... Lieblingsgärtner, der sonst bei Baumsägearbeiten wirklich sehr konzentriert zu Werke geht, muss für eine Sekunde unaufmerksam gewesen sein. So trat er  bei der letzten Stufe der Leiter irgendwie ins Leere!

Ich war mit dem dicken Ast voll beschäftigt und bekam daher nur mit, wie er in der Bewegung Halt suchend nach der Regentonne griff. Elenderweise aber war diese wintermürbe! Es brach ein Riesenstück heraus, Lieblingsgärtner wurde klatschnass und  verdrehte sich durch das vergebliche Haltsuchen heftigst den Fuß. 

Den Rest zu erzählen, geht mich zu sehr an, daher nur Stichworte: 

ein sofort straußeneidicker Knöchel, starke Schmerzen, schlecht vor Schreck, Wassertrinken, Taxirufen, Krankenhaus, überfüllte Notaufnahme, Erstgespräch, Röntgen, Gottseidank kein Bruch, Schmerzmittel, Druckverband, Taxi nach Hause, essen, Bein endlich hochlagern und kühlen, versuchen zu Schlafen...

 

Ein Auftreten mit dem Fuß war heute noch absolut undenkbar - nur Hochlagern und Schonen. Wir hoffen auf die zunehmende Wirsamkeit von Verband und schmerz- und entzündungslindernden Salbe.

 

In 5 Tagen muss die Schwellung - so der Arzt- sichtlich abgenommen haben, sonst steht nochmal ein MRT an.

Und bei alldem können wir sooo verdammt froh sein, dass es verhältnismäßig gut ausging!

 

Baumschnitt hat sich jedenfalls für dieses Jahr erledigt: Mein liebster Pechvogel kann  mit diesem dicken Fuß auch gar nicht mehr auf die Leiter. Und selbst wenn es nicht so wäre, würde i c h das erstmal nicht mehr zulassen!

 

Die Ironie bei der Geschichte: Als ich meine ahnungslose Mutter aus dem Krankenhaus anrief, um ihr kurz zu berichten, unterbrach sie mich gleich. Bevor ich irgendetwas sagen konnte, erzählte sie von ihrer tollen Geburtstagsidee für den Patienten! 

"Weißt, Du, mir kam so der Gedanke, ich könnte deinem Mann doch eine schöne lange Leiter für den Garten...."

"Nein, Mama! GANZ BESTIMMT NICHT! Ich erzähl' Dir nun warum..."

 

....

 

Euch allen einen gesunden, unfallfreien Start in die neue Woche! Und passt auch im Garten gut auf euch auf.

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Gruß aus dem Kurpark ...

... an diesem gruselig grauen, grauenhaft nassen und ganz schön stürmischen Montag! 

Kaum zu glauben, dass ich vor einer Woche bei schönstem, klaren Sonnenwetter im größten Lüneburger Park unter meinem Lieblingsahorn saß und mit einer Gartenzeitschrift vom Winterende träumte ...

Ich will dieses Wetter zurück und im Garten buddeln!

Sofort!

Euch allen einen guten Wochenstart ☺.

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Eine neue Zaunidee

Am letzten Wochenende waren wir im Freilichtmuseum Kiekeberg. Die dortige Veranstaltung - ein Veggietag- war mir zu voll, der Eintritt für einen Markt erst zuviel. Aber dann hat er sich doch gelohnt, denn beim Gang übers Gelände fand ich tolle Inspirationen: allerdings auf botanischem weniger auf kulinarischem Gebiet!


Zunächst ist mir dort wieder klar geworden, wie toll kleine immergrüne Beetabgrenzungen im Winter aussehen (Foto 1). Aber statt von Zünsler und Pilz bedrohtem Buchs möchte ich in unserem Garten eine andere Pflanze wählen.
Auf dem "Möglich"- Zettel stehen vorläufig Heiligenkraut und Thymian. Nicht immergrün aber immerhin wintergrün 😉!
Und dann habe ich noch ...

... diesen lauschigen Pavillion bewundert (Foto 2)! Toll gepflanzt!

Ich freue mich schon sehr darauf, dass meine Bucheriche unter der Weide austreiben und selbige ein hoffentlich tolles Blätterdach darüber bildet.

Mein persönliches Highlight auf dem Kiekeberg war aber dieser Zaun ...

Auf einfache Weise wird hier ein schlichter Holzzaun mit Weidenästen aufgepeppt. Das wirkt gleich sehr viel natürlicher. Und es zeigt sich wieder einmal, dass Weide eine echte Überlebenskünstlerin ist ...

Ich möchte diesen Zaun sehr gern nachbasteln, und werde sicher am Wochenende grübeln, ob wir ihn zu unserem linken Nachbarn hin setzen können.

 

 

 

 

 

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"Es ist doch ein friedlicher Ort ...

... eine Welt weit fort

von Haß und Zorn,

einsam und frei ..."

 

Titel und folgende Textzeile habe ich vom großen Reinhard Mey geborgt, der im gleichnamigen Lied über die Schönheit und menschliche Perversionen des Fliegens singt. 

Ich finde, dass seine Worte auch einen Friedhof beschreiben können. 

 

Viele Menschen denken sich nichts dabei, in einem Gartenblog über einen Friedhof zu lesen. Auch im garten-pur- Forum gibt es einen thread, in dem man sich über Gestaltungsformen und Bepflanzung von Friedhöfen im In- und Ausland austauscht. Ich kenne Menschen, die regelmäßig die großen Abfallkiepen auf Friedhöfen nach ausgemusterten Pflanzen absuchen, diese mit nach Hause nehmen und liebevoll im eigenen Garten päppeln.

Der ein oder andere Leser aber mag es unpassend finden, dass ich in einem Gartenblog Bilder eines Friedhofs zeige, wortwörtlich über den Friedhofszaun schaue. Und vor einigen Jahren hätte ich genau  diese Ansicht geteilt.

 

Ich hatte Berührungsängste, die mir als Kind beim Besuch des Grabs der Großeltern intensiv anerzogen worden waren. "Auf dem Friedhof musst Du still sein ... darfst keinesfalls etwas essen oder gar irgendetwas - eine Eichel, eine Blüte - von dort mitnehmen, das bringt Unglück ... pass auf, dass da kein böser Mann hinterm Baum lauert ... wasch Dir wenn wir wieder zuhause sind, bloß gründlich die Hände!"

G l e i c h w o h l wurde ich, während meine Mutter am großelterlichen Grab  Unkraut zupfte und es saisonal bepflanzte, auf die Suche geschickt ;-): Ich sollte schauen, ob irgendwo hinter einem Busch oder Baum eine große Harke liege, die man kurz entleihen könnte. Meiner Mutter war es zu umständlich oder vielmehr - aufgrund ihres Fremdelns mit diesem Ort - unangenehm, eine eigene vom heimischen Garten d o r t ebenfalls  zu benutzen ... 


Diese Aufgabe hatte für mich als Kind einerseits etwas von spannender Mission: Nur wenn ich das Gartengerät fand, gab es auch eine geharkte Grabumrandung! Andererseits war die vermeintliche, mir strikt eingeschärfte  Gefahr vom stetigen  "Mitschnacker" - wie man damals sagte - hinterm nächsten Baum stetig präsent: Ich durfte nur in einem kleinen Radius rund um meine, das Grab der Großeltern bepflanzende Mutter suchen.


So kam es, dass ich immer mit den Augen in unterschiedliche Richtungen guckte (eine Kunst, sich dabei nicht das Schielen anzugewöhnen): Ein Auge hielt auf dem Friedhof nach (nie eintretenden) Gefahren Ausschau. Und das andere guckte, ob irgendwo unter dem wuchernden Efeu einer alten Grabstelle ein kleines Stückchen Stiel einer Harke vorlugte, die ich kurz borgen konnte. Fand ich eine, führte ich sicherheitshalber ein stummes Zwiegespräch mit dem Grabbewohner: "Ich bbbringe sie gleich wieder!" Und dieses Versprechen hielt ich penibel innerhalb weniger Minuten ein ;-). 

Damals habe ich mich auf dem Friedhof stetig in einer Stimmung leiser Furcht und finsteren Respekts gefühlt - als ob der Kontakt mit diesem Ort in irgendeiner Weise gefährlich wäre.

 

Der Respekt ist bis heute geblieben, aber er ist nicht mehr finster. 

Der Friedhof ist heute für mich ein Ort des Friedens oder mit anderen Worten: "ein Garten für alle Seelen".

Dieses Empfinden kam spät und schrittweise, nachdem dort ein geliebter Mensch bestattet wurde.


Ich war seitdem unzählige Male dort - zur Grabanlage und immer wieder zur -pflege, zum Besuch, wenn mich etwas beschäftigte, wenn ich traurig, aber auch, wenn ich glücklich war. Und irgendwann einfach nur so zu einem Spaziergang.

Ich habe zunehmend die riesigen Bäume und andere schöne Pflanzen auf den Grabstellen und dem Gelände bestaunt. Und ab und an den Friedhofsgärtnern bei Pflegearbeiten zugeschaut. 

Ich habe mich das ein oder andere Mal mit anderen Besuchern unterhalten oder die Stille genossen und dabei flinke Eichhörnchen beobachtet. 

An einem heißen Sommertag habe ich mir schon ein schattiges und an einem kalten Wintertag ein sonniges Plätzchen gesucht und in einer Gartenzeitschrift gelesen. 

Und ich habe fotografiert! :-) Wenn Du willst, lieber Leser, dann ...

... zeige ich Dir nachfolgend ein paar Impressionen vom schön angelegten Michaelisfriedhof. Ein zweiter  Blick durch die Mauer ... 

 

Bevor wir eintreten, finde ich noch die bunte Moosschicht a u f  der Mauer einen Hingucker wert ... 

 

Der Friedhof hat einen großen, alten Baumbestand: Es gibt riesige Kiefern und mächtige Eichen sowie einige Trauerbirken. 


Gerade jetzt im Winter wirkt das Gelände grüner und belebter als manche Parkanlage: Die vielen immergrünen Pflanzen kommen nun zur vollen Geltung. Tiefdunkelgrüner Efeu, der ganze Grabstellen zudeckt, hat in d i e s e r Jahreszeit etwas tröstliches.

Auf manchen Grabstellen stehen Wacholder, die mittlerweile sicher sehr viel höher und größer geworden sind, als derjenige dachte, der sie einst pflanzte. 


Es sind auch allerhand beeindruckende, alte Grabmale und Engelsfiguren zu sehen... 

Wie man auf einigen Fotos erkennen kann, ist die Friedhofsanlage sehr offen. Vor 30 Jahren lagen die Grabstellen deutlich näher aneinander und auch der Bewuchs war wilder, undurchsichtiger.  

Inzwischen hat man viele der alten Gräber eingeebnet beziehungsweise die wenig Platz einnehmende Urnenbestattung hat deutlich zugenommen.

Der Friedhof liegt im Senkungsgebiet unserer Stadt und weist beträchtliche Höhenunterschiede auf: Die alten Stufen auf dem folgenden Foto fangen das ansehnliche Gefälle ab...

Muschelzypressen können recht groß werden, wenn man sie lässt. Ich mag die geschwungene Form gern ... 

Beim Fotografieren von einem Regenguss überrascht, konnte ich mich bei einem überhängenden, eine Eibe berankenden Efeu unterstellen ... 

Huih, zugegeben, die rabenschwarze Miez' hat mich beim Spaziergang schon erschreckt ;-). Für Katzen ist das Gelände natürlich ein Paradies, auf dem es sich mit Artgenossen mitten in der Innenstadt wunderbar herumstromern lässt.


Ich wünsche Dir ein gutes Wochenende, lieber Leser! Vielleicht machst Du einen Spaziergang und neue Entdeckungen alter Orte in Deinem Dorf oder Deiner Stadt?! 

Bis nächste Woche !☺

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Immer wieder sonntags ...

... zieht es mich neuerdings in den Wald zu einem Spaziergang! Der Wald hat gegenüber offenem Gelände bei windigem Winterwetter den Vorteil, dass man längere Zeit laufen kann, ohne vor Kälte zu schnattern ;-). Und es gibt immer schöne große und kleine Pflanzen zu fotografieren - jetzt wo im ... 

... kleinen Garten noch nicht so viel los ist.

Wunderschön fand ich neulich die verschiedenen Moosarten, die in allen Grüntönen leuchteten ...

Ein Grün, das Laune macht! 

Und dann ist es unglaublich, dass aus Winzlingen am Waldboden, die kleiner sind als ein Zapfen ihrer Verwandten einmal wahre Baumriesen werden...

Ich wünsche Dir einen guten Wochenstart, lieber Leser :-).

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Abendlicht

Lieber Leser, heute komme ich nur dazu, ein Foto von einer abendlichen Fahrt über Land zu zeigen. Das Licht hatte mich nach endlos grauen Tagen so fasziniert, dass ich nicht anders konnte, als fix ein Foto zu machen. Für Samstag wurde uns hier im Norden Sonne versprochen: Falls es so kommen sollte, will ich jeden Sonnenstrahl genießen!

Bis Montag!☺

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Sunday, grey Sunday und unfreundliche Gartengäste

Auf einen unwiderstehlich strahlenden Freitag und einen sehr sonnigen Samstag folgte gestern ein allzu grautöniger Sonntag in unserer Kleingartenkolonie. 

Nur ganz wenige hartgesottene Gassigänger erledigten eilig ihre Fifi-Pflichtrunde. Kein Kleingärtner war weit und breit zu sehen - mit Ausnahme der libanesischen Familie, einige Gärten von uns entfernt, die in ihrer Hütte werkelte.  

Dabei hatte es endlich Tauwetter gegeben. Der Schnee war verschwunden und darunter kamen die Gärten wieder zum Vorschein. 

Ich konnte den Winterschutz - einen von Jute umschlungenen Weidenkegel - abheben und mein Lieblingskraut, den Rosmarin, etwas "atmen" lassen.

 

In den Bäumen sammelten sich die Krähen. Sie schienen etwas auszuhecken oder hatten sie es schon getan?  

Allerdings :-(.

Überall im Rasen und auch in den Beeten und Töpfen waren Löcher zu sehen, die  eifrige Krähenschnäbel hineingebohrt hatten! 

Leider kannten wir das Phänomen schon vom letzten Jahr: Der Löwenanteil der Krokusse und auch einige Tulpen waren damals den großen Vögeln zum Opfer gefallen. Ich weiß nicht, ob die Krähen die Zwiebeln tatsächlich fressen, ob sie hungrig oder schlicht neugierig sind. In schwachen Momenten unterstelle ich ihnen sogar Boshaftigkeit ;-), weil ich mich ärgere, dass viele Zwiebeln und kriechende Günsel-Pflanzen einigermaßen unversehrt, aber scheinbar sinnlos herausgerupft auf dem Rasen liegen....

 

Das einzige Lebewesen, das sich an diesem grauen Tag noch bemerkbar machte, war der Maulwurf. Naja, "der" ist gut, wahrscheinlich ist es ein ganzer Trupp Arbeiter mit Schaufeln!

Die Nachbarn links und rechts von sowie schräg hinter uns durften die Buddler bereits als unwillkommene Gäste begrüßen. Und Lieblingsgärter und ich zittern, wann das erste Kerlchen, an unserer Pforte klingeln wird!

Dööfstenfalls wird das pünktlich zur neuen Gartensaison sein. Ein Schild "Bitte draußen bleiben" wird wohl nicht helfen, fürchte ich. Und es ist mir auch zu zeitraubend und kalt, jetzt stundenlang Metallstangen in den Boden zu klopfen und vorbeugend Lärm zu machen.

Also hilft nur abwarten und Ingwertee - zur Beruhigung und Stärkung der Abwehr - zu trinken....

 

Ich wünsche Dir für die kommende Woche heute einen guten Start und immer eine Tasse heißen Tee zur Hand, lieber Leser :-)!

 

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Tütenkramen nach Pflanzensamen ;-) ...

... ist das, was ich heute schon getan habe und auch am Wochenende real und im Netz tun möchte, lieber Leser :-)! 

Alle Samentütchen vom letzten Jahr hatte ich 2016 in drei Tubbadosen gepackt. Die erste war für Blumen, die zweite für Gemüse und die dritte für Kräuter, Tomaten und Salate. Das brachte recht guten Überblick. Heute früh nun kippte ich alle Dosen aus, um zu sichten, was überhaupt noch an Sämereien da ist und was vielleicht abgelaufen ist. Leider war das doch einiges. 

All die übrigen Tütchen auf dem Foto mit den vielversprechenden bunten Bildern machten gute Laune und Vorfreude auf die Aussaat! Und zudem wurden schöne Erinnerungen an unsere erfolgreiche Gurken- , Kürbis-, und Bohnenernte wach! 

Aber beim Anblick der Tütchen ist auch ein kleiner Wermutstropfen dabei: Als wir noch auf dem Balkon Gemüse zogen und in der ersten euphorischen Phase der Kleingärtnerei hatte ich mir noch keinerlei Gedanken über die Herkunft der Sämereien gemacht. Allein, dass sie gut keimen, war mir wichtig.

Das sieht mittlerweile anders aus: Wenn die letztjährigen Reste des konventionellen Saatguts aufgebraucht sein werden, möchte ich künftig vorwiegend ökologisch gewonnenes Saatgut kleiner Anbieter verwenden. 

Und daher werde ich am Wochenende schon mal in entsprechenden Katalogen und Listen im Netz stöbern. Schließlich wollen wir für 2018 bestens vorbereitet sein und auch für 2017 findet sich garantiert noch etwas ;-). 

Meine "Aussaat-Musts" für diese Saison sind auf jeden Fall Mini-Gurken Piccolino, Kürbis Red Giant, eine Johannisbeer-Tomate und in blumiger Hinsicht Schmuckkörbchen. 

Vielleicht bist Du ja auch schon ganz hibbelig auf die neue Gartensaison, lieber Leser? Die herrliche Sonne, die hier gerade scheint und auch für Samstag angekündigt ist, macht's jedenfalls noch schlimmer ;-). Hab' ein gutes Wochenende!

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Wintertraum vom neuen Holzprojekt

Erstmal wünsche ich Dir mit diesem Schnee-Smilie einen guten Wochenstart, lieber Leser :-)! 

Vielleicht fragst Du Dich, ...

... was sich darunter verbirgt? Nun, die Lösung lautet: Eine dicke Scheibe vom Stamm einer Eiche! Wie bitte?! Nö! Ich war natürlich n i c h t mit der Säge im Wald! ;-) Ich liebe lebendige Bäume!

 

Vielmehr verhielt es sich so:

In unserer Gegend wurden unzählige wunderschöne alte Baumriesen von Wintersturm und Schneelast gepeinigt. Und einige so sehr, dass die Waldarbeiter sie aus Sicherheitsgründen fällen mussten. 

 

Vor gut drei Wochen waren Lieblingsgärtner und ich bei klarem Frostwetter im Wald unterwegs. Auf dem Weg zu unserer Lieblingsstelle lagen diverse gefällte Baumriesen - fertig zum Abtransport. Und im Unterholz, abseits, auch diese wunderschöne dicke Holzscheibe.

Mein Bastelerherz hüpfte aufgeregt: "Was man daraus noch Schönes machen kann!" Egal, ob sie Risse und Löcher hat -  beim Trocknen sind eh welche zu erwarten. Natürlich aber kann man so etwas nicht einfach mitnehmen, es gehört dem Waldbesitzer.

So machten wir uns - ich seufzend und Lieblingsgärtner heimlich erleichtert - weiter auf den Weg zur Lieblingsstelle. Dort angekommen ließen wir uns trotz Frost mit Aludecke zu einem kleinen Picknick nieder...

... Und da erschien plötzlich ein freundlicher Herr in Förstergrün und mit Jagdhund an der Leine. Er fand uns Winterpicknicker und Bewunderer der schönen Alleebäume wohl sympathisch - jedenfalls entwickelte sich ein nettes Gespräch. Schließlich traute ich mich, unverfroren ;-) das Thema Baumscheibe anzusprechen...

Und tatsächlich bekamen wir die offizielle Erlaubnis, dieses tolle Holzteil mitnehmen zu dürfen! Ich bedankte mich und war schwer begeistert - Lieblingsgärtner, der das Gewicht vorausahnte, das wir da bewältigen mussten, etwas weniger ;-) ... 

Wir guckten uns erstmal die Lage an, und Lieblingsgärtner ruckelte ein bisschen an der Scheibe im Unterholz herum.

Die war schwer. Verdammt schwer. Eiche halt. 

Lieblingsgärtner gelang es, sie irgendwie aus dem Unterholz zu zerren, zu schieben, zu rollen, dabei zu fluchen, wieder zu zerren und zu rollen. Endlich lag sie mitten auf dem Waldweg und wir konnten sie weiter in Richtung unseres Autos rollen. 

Vor dem Kofferraum, den wir gänzlich auspacken mussten, standen wir dann aber ratlos da. Ich gab mein bestes, aber ich bekam sie keinen Millimeter mit angehoben.

Nun wollte ich aufgeben, denn eine Baumscheibe gegen eine strapazierte Bandscheibe von Lieblingsgärtner war kein sinnvoller Tausch! 

 

Aber Lieblingsgärtner meinte: "Wir brauchen einfach einen zweiten Mann!" Und ich dachte: Oder meinetwegen auch eine Meisterin im Gewichtheben oder so, aber ob hier im Wald jemand zu finden ist?

Wie ein Himmelsgeschenk trabte in diesem Moment von fern locker ein sehr großer, sichtlich durchtrainierter Jogger näher. Nachdem wir ihm erklärt hatten, dass wir da keine illegale Holzmitnahme betrieben, war er sofort hilfsbereit und die beiden wuppten das Teil sogar relativ mühelos  ins Auto. 

Puh. 

Ich glaube, ich sollte doch mehr Fitness betreiben :-) ...

 

Aber soweit so gut, und wir konnten nun zum Kleingarten fahren. 

Dort angekommen, stellte sich wieder die Frage, wie das Ding möglichst ohne Bandscheibenschaden zu transportieren wäre. Ich bestand darauf, erstmal zu gucken, ob wir nicht ausnahmsweise vorm Garten vorfahren dürften. 

Und ich hatte scheinbar Glück - die 2. Vorsitzende war im Vereinsheim und lieh mir den Schrankenschlüssel. 

Doch dummerweise, war das Schrankenschloss zugefroren, so dass der Schlüssel nichts nützte.

 

Aber Aufgeben war n o c h keine Option. 

Ich ging wieder zum Vereinsheim und erbat heißes Wasser. 

Es funktionierte super, damit das Schloss aufzutauen! 

Aber ... Tja. 

Das nütze leider nichts, denn der Boden hatte den Blockadebolzen so hochgedrückt, dass die Schranke unmöglich darüber hinweg zu heben war. 

Definitiv war das Bemühen also umsonst gewesen. 

 

Nun war ich auch mit meinem Latein am Ende, wollte die Sache vertagen bis ich einen Vereinskollegen finde, der uns helfen könnte. Aber Lieblingsgärtner - Widder vom Sternzeichen - stellte seine Hörner tief und bestand darauf, dass wir gleich loslegten ;-). So zankten wir eine Weile, einigten uns am Ende, es vorsichtig gemeinsam per Schubkarre zu probieren. 

Mit  Hilfe der untergelegten Autodecke gelang es die Scheibe in die Karre zu bekommen. Und das Schieben war auch nur mäßig anstrengend. 

 

Aber nun, was machten wir mit unserem holprigen Gartenweg? Wenn sich die Scheibe da selbständig machte, würde sie nicht nur unsere Füße, auch diverse Anpflanzungen fies überrollen. 

So legte ich schließlich mit Hilfe von Holzplatten und Steinen eine Art Parcours beziehungsweise glatten Weg auf dem Holperweg aus. 

Und, hurra, es klappte! Eine Holzplatte zerbrach zwar, aber das konnten wir verschmerzen. 

Wir schafften die Scheibe in Hüttennähe. 

Und da liegt sie nun. Mittlerweile hat sie ein Mauswiesel markiert *pfuh*, aber der Schnee hat das inzwischen sicher neutralisiert. 

Als es am Wochenende taute, habe ich sie schon mal abgewischt. Ich kann das Bearbeiten bei gutem Wetter kaum erwarten. 

Im Garten-pur-forum bekam ich schon einmal hilfreiche Tipps dafür. Und auch die freundliche Ermahnung, keine Makellosigkeit zu erwarten. Holz arbeitet eben - aber das ist ja auch gerade das spannende daran! 

Letztlich möchte ich die Scheibe als kleinen Sitz verwenden. Dafür ist ein Abschleifen, Ölen und Entfernen der Rinde sinnvoll. Das verspricht zwar, nicht einfach zu werden aber auch jede Menge Spaß!

Och Mensch, wann ist endlich März... :-)?

Bis Freitag dann, lieber Leser! 

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Elbsonne

Letztes Wochenende waren Lieblingsgärtner und ich Zaungast an der Lauenburger Elbe mit dem Ziel, Sonne zu tanken. Diese ließ sich dann zwar erst am Nachmittag blicken, aber schön war`s dennoch ... 

Die Herrschaften, die auf dem folgenden Foto auf eine Flußkreuzfahrt warten, müssen dies noch eine Zeit lang tun, denn diese starten erst wieder im Frühling ... 

Ich wünsche Dir heute ein schönes Wochenende, lieber Leser! Möge die Sonne ein wenig scheinen - liebe Grüße und hoffentlich bis Montag! 

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