Neue Farbe für die alte Hütte!

Ein echter Kleingärtner muss, sollte, könnte idealerweise 😉, immer auch ein wenig Handwerker sein!

Stets gibt es in einem Kleingarten etwas zu bauen, zu erneuern, zu sägen, zu hämmern oder zu bemalen und so weiter und so fort. 

Kreativität ist gefragt, und ich glaube, das heute so hippe "Upcycling" alter Materialien wurde in den Schrebergärten unseres Landes überhaupt erfunden!

Wenn man nur guten Willen, aber zwei eher linke Pfoten hat, ist das auch nicht weiter  tragisch, denn Kleingärten sind - so sehe ich das- keine Musterhaussiedlungen: Das Unperfekte macht hier gerade den Charme aus.

 

So waren auch Lieblingsgärtner und ich in der letzten Woche munter dabei, alten Dingen eine neue Bestimmung zu geben und nach Lust und Laune zu werkeln.

 

Als erstes "altes Ding" musste unsere neue Hütte im Apfelgarten dran glauben. So sah sie vorher aus ...

Eine teils unverputzte, ansonsten weiß gestrichene große Gartenhütte. Ein Vorgänger hatte den - etwas zögerlichen - Versuch gemacht, sie mit blauen Akzenten (Fensterumrahmung, Laterne) zu versehen. Aber von Ferne war das kaum erkennbar. 

Hier noch einmal ein Vorher-Foto von der Hütte aus der Nähe. 

Ja, schon nett, aber eher Dank des Sonnenscheins am Tag, als dieses Foto entstand. Ansonsten wirkte die Hütte wegen ihrer Größe, der Art ihres Hauptfensters auf mich immer wie ein Einfamilienhaus, das sich in die Kleingartensiedlung verirrt hatte! Manch einer mag das erstrebenswert finden - wir nicht. Für uns sollte eine Kleingartenhütte ein bisschen Bullerbü - oder Villa Kunterbunt-Charme haben 😉.

 

Unsere Hütte konnte jedenfalls definitiv Farbe vertragen! 

Im Baumarkt liehen wir eine riesige Farbpalette aus und diskutierten uns dann vor Ort die Köpfe heiß: Die eine Farbe schien zu warm, die andere zu kalt, die nächste zu langweilig, eine weitere viel zu knallig und so weiter. 

Wir wünschten uns mehr Leichtigkeit, andererseits sollte die Hütte auch ein bisschen in den Hintergrund und die Pflanzen im Garten hervor treten lassen. Letztlich blieb nach langem hin und her eine Farbe übrig, die wir uns anmixen ließen. 

Welche ist es geworden?

Seht selbst ...😉

Ja!!! 

Es ist ein Grün. 

Ein seeeeeehr grünes Grün!

Wir haben eine grüne Hütte 😃!

... Und sie sieht bei jedem Licht und auch im Kontrast zur pinken Hütte wieder anders aus!

Ich mochte die Farbe gleich gern, Lieblingsgärtner brauchte ein Weilchen!😉

Wir waren dann beide entsprechend gespannt auf die Reaktion unserer Vereinskollegen:

Wie erwartet reagierten die Älteren verhalten:

"Habt Ihr die gestrichen, die Hütte?"

Ähm ja. Unübersehbar eigentlich ...*grins*

"Is' auch schön..."

Eine ältere Kleingärtnerin sang gar bei ihrem Anblick: "Grüüüüün ist die Heide, die Heide ist grüüüüün ..." 

Eine klassische Flucht in die Musik, um die verwirrten Gefühle zu übertünchen *g*. 

😃 

Eine liebe Gartenfreundin, sonst um wohlformulierte Worte nie verlegen, stotterte auf die Frage, was sie denn dazu meine: "Ja... also ja.... ähm ... die Farbe ist eigentlich schön?!"

Lieblingsgärtner und ich lachten - Daniela (*Name geändert*)  ist eine liebe, kluge, immer seeehr höflich-sensible Gartenfreundin, aber ... geschicktes Flunkern ist offensichtlich (und zum Glück!)  nicht ihr Ding!

Einige Jüngere und viele Spaziergänger hingegen schienen ehrlich angetan.

Ich selbst verfiel im Übrigen in einen wahren Apfelgrünrausch - kein Wunder, schließlich brauchten wir noch passende Accessoires!

Unter anderem mussten große, halbkaputte Tontöpfe dran glauben beziehungsweise bekamen ein grünes, zweites Leben ...

Ist die Farbe nicht auch an der Pflanze superschön?!

Kleiner Spaß 😃!

Die Hosta habe ich natürlich nicht angepinselt: Sum and Substance glänzt in ihrem ganz ureigenen Lack!

Aber natürlich steht sie nun vor der Hütte und nicht mehr im Schattenbeet.

 

Was wir dann mit der und ohne die Farbe sonst noch so werkelten gibt es in der nächsten Woche zu sehen.

 

Ich wünsche allen noch sehr bunte Tage bis zum ersehnten Wochenende! 

 

alles Liebe,

Corinna

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August- Impressionen aus dem Kleinen Garten

Heute bin ich seit 7.00Uhr im Kleinen Garten und habe furchtbar viel zu tun - hier und zuhause. Da aber das Wetter so fein ist ( 21 Grad, Sonne, Wind), bleiben ständig gutgelaunte Menschen auf ein Schwätzchen an der Gartenpforte stehen. Herrlich☺😉. Ich bin sehr dankbar für diesen kühlen Sommer im Norden, auch wenn ich fürchte, dass das dicke 30Grad-Ende noch im September kommt. In jedem Fall sind wir mit angenehmen Schattenplätzen im Garten gewappnet. 

Lieblingsgärtner hat seine derzeit liebsten Blüten sowie Licht-und Schattenstellen im Kleinen Garten am Wochenende mit dem Smartphone eingefangen:

Ich wünsche nun viel Freude an seinen Fotos!☺

Kaum zu glauben, dass schon die Herbstanemone blüht!☺

Euch noch eine tolle Restwoche!

liebe Grüße, 

Corinna

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Sonnige Gemüter ...

Ja, genau, lauter Sonnige Pflanzen erobern derzeit unser Herz im Garten!☺ 


Die ersten Gelben im Kleinen Garten waren die Ringelblumen. Ursprünglich habe ich sie mehr aus Höflichkeit denn aus Begeisterung von einem Nachbarn angenommen. Schließlich waren sie gelb und orange ... g e l b und o r a n g e. ??? !!! Bäh!😞

 Das brachte mir mein ganzes hübsches Farbkonzept von vornehmlich dezenten Rosatönen durcheinander! 

Dachte ich. 

Aber nachdem wir die Ringler ins Gemüsebeet gesetzt hatten, wo sie für Bodengesundheit sorgen, änderte sich das schnell. Plötzlich gefiel mir die sonnige Leichtigkeit dieser Farbe, ihr fröhlicher Kontrast zum frischen Gemüsegrün, und ich beschloss, sie doch - wenn auch dosiert - einzusetzen. 

So erfreuten wir uns dieses Jahr schon an den herrlichen zitronengelben Kügelchenblüten des Olivenkrauts, dem warmen  Gelb der schafgarbenähnlichen Blüten des Currykrauts. 

Und hier und da konnte ich nicht umhin, miteinmal selbst den Löwenzahn zu dulden, vom orangen Habichtskraut ganz zu schweigen.

Ich ertappte mich dabei, letzteres sogar anzusiedeln!


Und nachdem dann auch noch der Unkrautunterdrücker Frauenmantel in meiner Achtung gestiegen war, war es endgültig vorbei mit der strikten Gelbaversion:

Im neuen Garten - künftig Apfelgarten genannt-  plante ich ein möglichst gelbes Beet!

☺☺☺


Hier sind die schuldigen Ringler und nachfolgend weitere Leuchten, die schon im neuen Beet Platz fanden!


Und mit diesen Bildern wünsche ich ein möglichst sonniges, gutes Wochenende! Geht Farbvitamine für den Winter tanken- auch wenn es uns dieser Sommer nicht einfach macht...

liebe Grüße

Corinna

...und zuguter vorletzt 😉

Naja, o.k., der dicke Gelbe hockt im Gemüsebeet, aber farblich passt er zum Rest der gelben der Bande 😉
Naja, o.k., der dicke Gelbe hockt im Gemüsebeet, aber farblich passt er zum Rest der gelben der Bande 😉
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Fotostory in 20 Bildern - Was zuletzt geschah ...

... in unserem großen Kleingarten, will ich heute anhand von Fotos erzählen ☺. Es ist soviel passiert, wir haben im Regen wie auch in seinen Pausen soviel getan, dass ich letzte Woche nicht zum bloggen gekommen bin. Aber ich habe mir gedacht, dass ein schöner Garten immer noch wichtiger ist als ein stets vollständiger Gartenblog, und ich hoffe, dass Ihr das versteht!☺

O.k., es geht los! 

 

Foto 1: Wie Ihr oben sehen könnt, ist der Garten im Juli ordentlich explodiert. Das schwüle und extrem nasse Wetter hat auch Vorteile: Viele Stauden genießen es. 

Aber nicht nur die, auch das Unkraut ist entückt. Es  wächst völlig entfesselt. Und es verging und vergeht derzeit keine Gartenstunde, ohne dass ich mit Kniekissen und Maurereimer durch die Beet robbe und die lieben Kräutlein ziehe. Und dabei bin ich nicht einmal pingelig.😉

Foto 2: Jo, Ihr seht richtig: ein oller Sperrholztisch. Er war definitiv das beste der zahlreichen (Sperrmüll-)elemente, die uns die Vorgänger hinterlassen haben. In diesem Zustand allerdings hätte er draußen wohl von 7 bis Frühstück durchgehalten. Ich habe mir Zeit genommen, alte Farbreste von wasserfestem, umweltfreundlichem Acryllack vorgekramt ... 

Foto 3: ... und nun finde ich, dass er einen prima Tisch für einen Teil meiner schneckengeplagten Hostas ergibt und gar nicht mehr schäbig ausschaut. 

Foto 4: Einmal in Lackierlaune mussten noch zwei weiße Kiefernstühle dran glauben und so ist schon eine erste kleine Sitzecke auf der Terrasse inmitten der Hostas entstanden. Noch verbesserungsfähig, sicher, aber immerhin ein kleingartenwürdiges "Erstmal". 

 

Extratip: Diese  grüne Tonne verwenden wir weder für Wasser noch für Müll, sondern für Gartenkleingeräte und Handschuhe! Sie sind dort griffbereit und wasserfest untergebracht! Innendrin ist sie zur Hälfte mit Sand gefüllt - für die Kleingeräte, um Rost zu minimieren. Und darauf steht ein Maurereimer für die trockene Aufbewahrung der Handschuhe ... 

Foto 5: Und so sah dann eine Jätpause aus: Mit Gartenzeitschrift, Sweatshirt als Kissen, Frühstück mit leckerer Snackgurke aus eigenem Anbau auf die Isomatte unter den Kirschbaum gelegt und von weiteren Projekten geträumt...

Foto 6: Über dieses Foto bin ich wirklich froh, denn es zeigt die schöne Taglilie White Temptation. Ich hatte sie der Erinnerung an einen verstorbenen Cousin gewidmet, und war tieftraurig, als die Wühlmäuse sie im letzten Herbst aus dem Boden zerrten und alle Feinwurzeln abfraßen. Ohne Hoffnung, dass sie sich regenerieren würde, setzte ich sie mit bester Erde in einen Topf und vergaß sie ... Vor kurzem dann fand ich die Pflanze wieder, dachte, es wäre eine gelbe Taglilie und pflanzte sie an den Teich. Was für eine schöne Überraschung! ☺

Foto 7: Im Gegensatz zu dieser Überraschung hier 😞! Ich konnte es nicht glauben, als ich diese schneckenzerfetzte Marone unter meinem Phlox subulata fand! Kein Wunder, dass dieser schwächelt - denn er liebt es eher trockener ... Aber wenn ein Pilz sich wohlfühlt, oh wei, dann ist es nix mit Trockenheit! Dieser verregnete Juli treibt verrückte Blüten beziehungsweise Pilze ...😉

Foto 8: In dem rechten großen Topf setzten wir Anfang Mai drei Saatkartoffeln und konnten nun eine tolle Topfernte einfahren ... 

Foto 9: Diese hat uns und meine Mutter, die die Minis im Beerenkarton bekam, drei Tage lang kartoffelig glücklich gemacht! Pellkartoffelsalat, Pellkartoffeln. Sooo lecker war's, dass nächstes Jahr der eigene Anbau erweitert wird. 

Foto 10: Nun mochte auch Lieblingsgärtner plötzlich die Palmlilie: Sie trägt gerade einen herrlichen und sehr wetterrobusten Blütenstand... 

Foto 11: Nach einem kurzen Besuch bei Lieblingsgärtners Mutter kehrten wir reich beschenkt zurück: Sie hatte schon vor langer Zeit eine Bank für uns erworben und nun mit neuem Garten machte es Sinn und Freude, sie endlich abzuholen. 

Lieblingsgärtner hat einen neuen Lieblingsplatz. Und bei leichtem Regen bleibt man unter der Weide sogar trocken! 

Wir haben sie wieder - wie alles wenige Wertige im Garten-- mit Kette gesichert, denn leider wird hier immer mal allerhand "mitgenommen"...

Foto 12: Ich hoffe ja, dass diese Miez sich auch einmal die Ehre gibt und uns im Garten besucht. In den letzten Tagen hat sie uns bei jedem Spaziergang aufs Netteste begrüßt. Eine wirklich sehr zugewandte, gepflegte und bildhübsche Katze hier auf dem Kleingartengelände. 

Foto 13: Hier ist Lieblingsgärtner auch gerade bei einer wichtigen Arbeit der letzten Tage: Beim Kirschbaumschnitt, für den jetzt nach der Ernte der richtige Zeitpunkt ist. Ferner hat er noch eifrig Äpfel ausgepflückt und diverse Flechtwandkletterer gerodet, die drohten, selbige zum Einsturz zu bringen. 

Foto 14: Wie alt musste ich werden, um einmal einen Grashüpfer richtig gründlich anzugucken?!😉 Und wie sehr habe ich über sein Gesicht gestaunt!

Foto 15: Hortensie Annabelle, die wir zweimal im Garten stehen haben, zeigt mittlere bis riesige weiße Blütenbälle. Da sie auf der Terrasse aber in ewigem aussichtslosen Clinch mit dem Phyllostachus-Bambus stand, haben wir sie umgepflanzt und ihre Blütenstände noch überall im Garten in Vasen und Kannen gesteckt ... 

Foto 16: Erinnert Ihr euch noch an unseren Teich? Ja dort, auf dem Foto, unter der Entengrütze war er schemenhaft zu erkennen. 

Die oberste Stufe war voller Schlamm und Pflanzen und trug immer wieder organische Stoffe ins Wasser hinein. Auf diese Weise würde er immer stinken und Gefahr laufen, richtig umzukippen. 

Unsere Hauptbeschäftigung der letzten Tage war daher, ihn kräftig freizulegen, Schlamm herauszuholen, die oberste Stufe mit Steinen aufzufüllen. 

Foto 17: Es ist wirklich nicht mein Geschmack und meine Vorstellung von einem schönen Teich, nur auf Kiesel zu gucken. Aber es musste erstmal sein, damit später eine passende, interessante und Verstecke bietende Bepflanzung möglich und das Teichwasser gesünder wird. 

 

Foto 18: Hier gibt es ein Zwischenstadium zu sehen und auf dem nächsten Bild ... 

Foto 19: ... sind wir immer noch nicht fertig geworden 😉.  Aber es stehen schon ein paar Pflanzen mehr in Teichnähe. Alles zu vollenden, wird noch einige Tage und Stunden in Anspruch nehmen. Auch die Thujahecke will noch geschnitten werden, irgendwann ... 

Foto 20: Zu guter letzt freue ich mich, auch als Gartenbloggerin ein "Beutefoto" zeigen zu können: Mit der lieben Anne aus Süddeutschland bin ich am Pflanzentauschen. Montag kam ein tolles Paket mit Viscaria und Hemerocallis!☺ Nur gut, dass die Pflanzen perfekt verpackt waren- die unsagbar schnelle Post hat nämlich flotte 5 Tage gebraucht. Das hätte schief gehen können ... 😞. Mit Schirm, Gummistiefeln und Spaten bewaffnet, haben Lieblingsgärtner und ich die Schätze gleich abends eingebuddelt.


Nun habt alle selbst eine bunte (Garten-)woche. Mir gefällt das "Sommer"-Wetter temperaturmäßig nicht schlecht😉, aber die Sonne darf sich gern mal wieder blicken lassen!

liebe Grüße

Corinna

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Auf leisen Pfoten durch die Gärten ...

Sie sind da.

Tag und Nacht.

Im Sommer und im Winter.

Die folgenden Fotos sind in der Dämmerung eines schönen, warmen Frühsommertags entstanden:  Katzen in der Kleingartenkolonie. 

Ein paar streichen katzenbegeisterten Spaziergängern freundlich um die Beine, aber einige geben mit weit aufgerissenen Augen Fersengeld, wenn Mensch sich mit  "MiezMiez"-Lauten hinhockt und versucht, Kontakt aufzunehmen.... Also, ähm, habe ich gehört 😉...

Ein paar von ihnen gehören auch in die umliegende Nachbarschaft der Anlage und streifen nur  über das für Katzen interessante Gelände. Andere gehören auch fest zu Kleingärtnern, die sie füttern und pflegen und sich freuen, dass die guten Jäger ihre Beete mausfrei halten.

Vom ein oder anderen Gartenfreund weiß ich auch, dass er seine Samtpfote im Körbchen mit in den Garten und abends wieder auf dem Fahrrad oder im Auto mit nach Hause nimmt.

Nur einige wenige Katzen scheinen ganz wild. Sie sind bereits in der Kolonie geboren  oder - schrecklich aber wahr - dort ausgesetzt worden. 

Uns war im letzten Sommer eine ganz ausgehungerte, dünne rote Katze zugelaufen. Ein Tier, das grundsätzlich gepflegt und sehr zutraulich war. Wir verständigten den Tierschutz und suchten dann noch sicherheitshalber mit Plakaten und persönlich nach einem möglichen Besitzer in der Umgebung: ohne Ergebnis. 

Ich hoffe, die Katze oder der Kater hat ein gutes Zuhause gefunden.

 

Bei den wenigen ganz wilden Miezen in der Anlage bin ich hin und her gerissen. Im warmen Sommer führen sie aus meiner Sicht ein bunteres, schöneres Leben als eine reine Wohnungskatze: Freiheit, Sonne, Licht, Luft und ein Überangebot an Nahrung, an Mäusen jedweder Größe sollte in der Anlage vorhanden sein. 

In einem kalten Winter sieht der Fall anders aus: Zwar gibt es in Schuppen oder unter manchem Vordach diverse Unterschlupfmöglichkeiten - aber ob sie nicht doch arg frieren? Und im Krankheitsfall? Da kann man nur hoffen, dass sie doch bei den Kollegen mit Besitzer mit an den Futtertisch können oder Hilfe aufmerksamer Gärtner oder Spaziergänger finden. Naja, und zudem kenne ich persönlich Katzen als sehr menschenbezogen und zuwendungsbedürftig. 

Hm. 

Was die Katzen wohl wählen würden?

Ich würde sie das zu gern fragen ... 

Diese hier sprach mit uns, aber ich hab sie leider nicht verstanden ...

 

Heute pladdert es hier im Norden oder thematisch gesprochen "Es regnet Hunde und Katzen"... Bis abends bleibe ich daher lieber in der Bude und hoffe, dass auch alle Koloniekatzen einen guten Unterschlupf gefunden haben. 

Euch Lieben eine gute, gesunde und unterhaltsame Woche und bis bald!

liebe Grüße, Corinna 

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Es phloxt wieder ☺...

... in unserem geliebten Erstgarten!

Natürlich sind es erst einige, wenige Flammenblumen, die ihre Blüten zeigen, dennoch freue ich mich sehr. 

Es scheint jedes Jahr der gleiche Ablauf zu sein: 

Zuerst erfreue ich mich im Vorfrühling am grünen, kerngesunden Austrieb. 

Im Frühsommer dann schimpfe ich nach Regenfällen und abwechselnd heißem und kaltem Wetter über die fiesen schwarzen Punkte auf den Blättern, zupfe sie, heule fast angesichts der nacktbeinigen Gestalten der Leitstauden unserer Beete und schwöre mir, alle im Herbst durch vernünftige Pflanzen zu ersetzen!😞

Nichtblühende, pumperlgesunde, stets grün strahlende Gräser oder so...

😉

Und dann wachsen sie weiter, werden wieder fitter, und es zeigt sich e i n e einzige dusslige erste Blüte, und ich schmelze dahin! 😉


Und dieses Jahr platze ich sogar vor Stolz, denn ich kann meinen ersten, blühenden Sämling zeigen! Kind von Adessa White oder einem pinken Unbekannten...

Ich finde ihn wegen des Frühblühens, der dunklen Blätter und der relativen Blütenfülle toll. Und auch bei wahren Phloxexperten fiel er nicht durch.☺

Ich suche nun einen passenden Namen!

Hier noch weitere früh blühende Schätze...

In der Reihenfolge:

Unbekannter Wiesenphlox

Phlox Paniculata Adessa White

Wiesenphloxhybride Phlox Natascha

Phlox Amplifolia Winnetou

Phlox Paniculata Classic Cassis

Phlox Paniculata Adessa Rose Eye

Ich freue mich sehr darauf, wenn die ganze Bande in ca 2 Wochen soweit ist - dann gibt es wieder Fotos.

Euch ein schönes, gesundes und gutes Wochenende!☺

liebe Grüße

Corinna

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Ein Schattendasein ;-) ...

... führen meine Hostas keinesfalls im Kleingarten, auch wenn die meisten von ihnen keine Sonnenkinder sind!

Mittlerweile habe ich sie nicht nur im Schattenbeet unterm Kirschbaum, nein, im ganzen Herzensgarten stehen. Und ich hoffe, dass Lieblingsgärtner es nicht mitbekommt, wenn sie zunehmend auch noch den Bereich unseres neuen Gartens erobern 😉...

Pssst... auf die Terrasse dort haben einige es schon geschafft! Ein Zufluchtsort!

Der war unbedingt nötig, denn die Schnecken knabbern dieses Jahr in die meisten riesige Löcher.

Und Lieblingsgärtner und ich finden nachwievor Schneckenkorn nicht gut, zur Schere (wie viele alte Hasen in der Kolonie) mögen wir auch nicht greifen- also heißt es Sammeln und in weit von der Kolonie  entfernter Pampa aussetzen...


Zurück zu den Blattschönheiten: Im Bild " Hosta Corbelin" nach der gleichnamigen Gärtnerei in Radbruch, wo wir sie herhaben. Eine namenlose und sehr günstige Hübsche war sie, hat sich inzwischen vervierfacht...

Eine wahre Blütenpracht wird das dieses Jahr ...

Weiter geht es zur Terrasse ...

... und unter die Pflaume wollen wir auch noch schauen! Hier sitzt ein Duo zweier bunter ...

... und ein Trio Unverwüstlicher 2 Halcyons und eine Invincible. Ist auch nötig bei der Nähe zur Schneckensammeldose 😉...

... Wieder die Allzweckhosta Halcyon und eine Devon Green, die ich letzte Woche erst erwarb...

Die arme Fire Island rettete ich in letzter Minute aus dem Beet- im Topf landen nicht so viele Schleimer...

Nun noch ein paar  Impressionen von Hostakombis im Schattenbeet ☺: Die federleichten Astilben und die scharf gezeichneten Kaukasusvergissmeinnicht passen gut dazu...

Die nächsten Tage werden wir genug Schatten und leider auch viel Regen haben. Ich freue mich, dass es den Pflanzen und fürchte, dass es den Schnecken gut gehen wird 😉.

So weiß ich schon, welche Beschäftigung abends droht: Schneckensammel. Aber mit Zeitlimit, sonst kommen wir gar nicht mehr aus dem Garten...

Euch allen ein gutes Wochenende!

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Rosige Zeiten

... herrschen im Moment immerhin im Garten, ihr Lieben :-)! 

Zunächst muss ich mich für den ausgefallenen Artikel letzte Woche entschuldigen: Erst versagte der p.c., dann ich, das nicht aufgeladene Smartphone, und am Ende gab es Probleme mit dem Netz. Wie beim Apfel: Wenn einmal der Wurm drin ist ;-) ...

 

Zurück zum Garten: 

Die echten Rosen sind nach den Pfingstrosen nunmehr alle am Start. Viele blühen bereits seit ein paar Tagen oder schon Wochen ganz kräftig. Auf diesem ersten Foto ist Aspirin zu sehen. Zuverlässig und hier recht blattgesund - auch in einem am Tag überwiegend schattigen Gartenbereich! 

 

Blattgesundheit ist nicht der folgenden Rose Stärke: Leider weiß ich ihren Namen nicht mehr, aber sie hat sehr schöne große, knallrote Blüten....

Die Stammrose Leonardo da Vinci hat bei uns viele Jahre auf dem Balkon in einem mittelgroßen Topf gelebt. Als sie doch letztes Jahr einzugehen drohte, bekam sie im Garten eine zweite Chance. Sie dankt es mit einigen Blüten und - lustigerweise - einem plötzlich roten Farbton. Auf dem Balkon leuchtete sie zuvor eher in Pink. 

Eine weitere Unbekannte wächst im neuen Garten. Erst waren wir etwas enttäuscht, da die Knospen in einem Apricot-Ton leuchteten. Diese Farbe passt nicht sooo perfekt in unser Gartenkonzept. Aber im Aufblühen wurde sie zusehends weißer und hat zudem eine herrliche Menge an Blüten ... 

... Und hier noch mal ein Foto, wie sie im großen, vorderen Staudenbeet im neuen Garten strahlt ..

Tja, little white pet blüht zwar nett und ist einigermaßen blattgesund - aaaber ... Irgendwie sieht sie immer aus wie ein kleines Haustier, dass sich im Schmutz gewälzt hat ;-). Ich bin ein wenig enttäuscht, weil diese Austin-Rose in der Gartenwelt so gelobt wird... 

Nun kommt unsere größte und im Großen Ganzen gesündeste Rose: The generous gardener - eine Empfehlung aus dem Garten-Forum! Ich mag den großzügigen Gärtner sehr! Seine Ausstrahlung und der dezente Duft. Lieblingsgärtner bemängelt, dass er doch leider sehr schnell seine Blütenblätter hinwirft .... 

Ein wahrer Rosentraum ist in ihrem zweiten Standjahr die junge Hochstammrose Moin-Moin! Blattgesund und unzählige Blüten! Bei der erdrückenden Pracht mussten wir sie mit zwei Stangen stützen! Sie ist doch einige Fotos wert - seht selbst: 

Dieses Gegenlichtfoto von Moin-Moin werde ich als Kitsch-Postkarte verschicken ;-) ...

Rose de Resht ist wie die weiße Unbekannte ebenfalls aus dem neuen Garten. Ich bin schwer begeistert: Wüchsig, ziemlich gesund und ein pinkes Blütenmeer - passt! 

Diese Rose heißt bei uns "Rose Bach", weil wir sie vom gleichnamigen Gartenfreund selbstgezogen geschenkt bekamen ;-). Wer ihren wahren Namen kennt, darf ihn uns gern verraten!

Zum Schluss noch einmal Aspirin - passend zum schwülen Migräne-Wetter draußen! Ein Gruß an alle Mitgeplagten! Japanisches Minzöl ist bei diesem Klima übrigens auch sehr wohltuend...

Im Titelsinne wünsche ich allen ein baldiges und rosiges Wochenende - liebe Grüße, Corinna

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Ab durch's Gemüse ...

Weinspalier mit Säulenäpfeln

... geht es heute😉! Ein kleiner Fotoeinblick in den Junigarten - in die Abteilung essbares Grünzeug! 

Wir gucken hier gerade aufs Weinspalier: Venus ist ein superleckerer, kernloser roter Träuberich und New York eine neue  grüne Sorte. Links und rechts die Apfelsäulenbäumchen sind geschmacklich nicht so die Burner, und die Äpfel sind eher klein - aber doch eine nette Zierde. 

 

Kräuterblume

Die Kräuterblume, deren Form Dank der gut wachsenden Kräuter nicht mehr recht zu erkennen ist, hat mich noch zu keiner Jahreszeit enttäuscht. Gerade explodieren Minzen, Currykraut und Santolina, wobei die beiden letztgenannten kurz vor einer gelben Blütenpracht stehen. 

Der junge Apfelbaum Schöner von Boskoop - hier im Hintergrund, im Vordergrund die vor Monilia gerettete Sauerkirsche - macht gerade seinem Namen nicht so Ehre, denn irgendeine Blattkrankheit quält ihn. Ich bastele gerade an einer stärkenden Ackerschachtelhalmbrühe...

Hier im neuen Garten und in dem einzigen dort angelegten Gemüsebeet mühen sich diese jungen Kürbisse redlich, etwas größer zu werden ... 

Am Wochenende sind die ersten Johannisbeeren (von einem anderen, im neuen Garten sonnig stehenden Strauch) reif , und ich freue mich sehr darauf. 

Unsere Open-Air-Risiko-Tomatenabteilung. Leider sind die selbstgezogenen Pflanzen weit zurück, und die zugekauften haben jetzt schon Nässe-Schäden ... 

Das Hochbeet ist wie immer am Rand voll mit ERdbeeren und weiteren Kräutern - im Frühbeetkasten ziehen wir Salat. Daneben ein paar Radieschen. So sind wir in der Lage auch noch zwei intelligente Nacktschnecken mit durchzufüttern, die es geschafft haben, hier über den rauhen Beton hochzukommen. 

Das Brombeerspalier auf dem folgenden Foto ist im Moment eine Blütenschau: Ob die Früchte dann auch schmecken, werden wir sehen! 

Einige von Lieblingsgärtners Lieblingstomatenpflanzen sind im Hintergrund unter dem Dachüberstand trocken aufgehoben, und dort gedeihen sie auch prima - ganz anders als im Freiluftbeet. Und meinen liebsten mobilen Platz - das riesige grüne Kissen - seht Ihr im Vordergrund... 

Und genau dessen Bequemlichkeit werde ich jetzt testen. Ich bin so erledigt und lerne gerade durch Schmerz alle meine Muskeln kennen: Ein freier Tag brachte mich zum Marathonjäten: Von 7.30 bis 16.30, unterbrochen nur von kurzer Nahrungaufnahme! Wie schön, dass das Wochenende vor der Tür steht: Ich wünsche Euch ein tolles ebensolches! 

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Bitte nicht stören - hier wird geträumt...

Ihr Lieben, ich liege gerade bei meinem allerliebsten Lieblingssommerwetter - 19 Grad, klare Luft, Sonne und kräftiger Wind -  unterm Apfelbaum im Zweitgarten.
Außer Wolkenbetrachten und ab und an ein Gedanke zur Gartengestaltung passiert hier nix. 
Und das ist auch gut so 😉.
Ich wünsche euch diese Woche auch solche gelungenen"Apfelbaumstunden"- liebe Grüße!
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Mai (-ne ;-)) Gartenimpressionen

Ihr Lieben, kennt Ihr das? Wenn man erstmal mit e i n e r  Arbeit anfängt, ergibt sich in Nullkommanix die nächste und so weiter und so fort. Derzeit geht es uns gerade im neuen Zweitgarten so: Ja, das große Staudenbeet ist erstmal unkrautfrei, aber um diesen Standard zu halten, muss die nackte Erde bedeckt sein und es weiter mit Stauden aus einem anderen Beet gefüllt werden. Und das andere Beet? Auwei, voller Unkraut! Da müsste man ... Und wenn man dann, dann könnte man noch, damit  .... Der neue Zweitgarten ist in dieser Anfangsphase eine einzige Aneinanderreihung von Baustellen!

Das ist eine echte Geduldsprobe für eine ungeduldige Perfektionistin. So grundsätzlich, meine ich ... ;-). 

 

Da ist es eine Wohltat. morgens durch unseren Erst- und Herzensgarten zu streifen und einfach nur alle schönen Farben und Formen der Maipflanzenpracht zu genießen! Genießt doch einfach mit! :-)

Das erste, was im Maigarten ins Auge fällt, sind nun die Alliümmer, die sich stets ganz leicht im Luftstrom wiegen und deren leuchtende Kugeln über Schatten-wie auch Sonnenbeet schweben ... 

Auch die Akelei tanzt vielfach nun im Mai ;-) ! Mal in Rosa ...

... mal in Blau ... 

... und in beiden Fällen ist`s ne Schau ;-)!

 

Dies ist einer meiner Schattenbeetlieblinge - endlich eine Heuchera, die sich hier pudelwohl fühlt ... 

Schattenpflanzen im Sonnenlicht ...

Im Gemüsebeet herrscht derzeit noch das Bergbohnenkraut fast allein ...

Wie im letzten Jahr so gefällt mir auch diesmal die Ecke unter der Kirschpflaume mit Sedum und ... (?). Dank des guten Gartenzeitschriftenarchivs und Gedächtnisses einer freundlichen Mitarbeiterin vom Lieblingsmarktstand weiß ich nun den Namen der Zwiebelpflanze, die schon vor unserer Zeit im Garten wuchs: Spanisches Hasenglöckchen! 

Und dann dieses Grün-Grün, was überall leuchtet! So ein Grün-Grün, wie es nur der Mai auf die frischen, jungen Blätter von Gehölzen und Stauden malen kann. Spezialisten für diesen Farbton sind die Buchen unserer Minihecke ... 

... und natürlich Hostas! 

Gut, die grünen Johannisbeeren gefallen mir in ihrem späteren erntereifen Rot noch besser, aber viiiiiele sind`s bisher :-) ... 

Im Trockenbeet leuchtet der Moossteinbrech ...

... ,und in der obersten Etage unter dem jungen Fächerahorn strahlen noch immer die früh blühenden weißen Anemonen! 

Die Hauswurz sorgt zwischen den Steinspalten für Beständigkeit ...

Im Trockenbeet gibt auch Phlox subulata Emerald Pink ...

... und vor der Hütte Nelkiline (so ähnlich lautete der Sortenname, den ich leider wieder verschusselt habe) den richtigen Farbton an ... 

Der Zwerg im Ponyschweifgras macht beim Pink-Day mit! 

Die Vergissmeinnicht gehen langsam dem Ende entgegen - genau wie meine Impressionen ;-) ... 

Ich hoffe, Euch hat es gefallen?! 

Wir sind sehr froh über unseren schattigen Herzensgarten - gerade nach der Arbeit im staubtrockenen neuen Sonnengarten tut es gut, sich unter den Bäumen auszuruhen! 

In diesem Sinne wünsche ich uns allen ein tolles, sonniges, dabei angenehmes und möglichst langes Wochenende! :-) Und ... 

... ich werde zwischen allen Baustellen sicher auch hier sitzen und alles genießen! :-) 

Bis spätestens Mittwoch - alles Liebe! 

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Erste Schritte im neuen Zweitgarten...

Eigentlich wollten wir es im neuen Garten ja ruhig angehen lassen.

Uns nur darin betätigen, wenn in unserem alten Garten (dabei ist er auch erst 2 Jahre jung 😉!) gerade so gaaar nichts zu tun ist. 

Haha.

Das klappt nicht so ganz.

Vor allem i c h habe mich begeistert darauf gestürzt, allen Pflanzen guten Tag gesagt - manche freudig begrüßt und einige gleich hinauskomplimentiert- , dann mit Schrecken festgestellt, dass sehr viel Sperrmüll und massenweise Biomasse anfallen wird!

Die wird teils kompostiert teils an die Straße gestellt werden müssen. 

 

Lieblingsgärtner guckte sich alles zunächst noch mit mehr vernünftigem Abstand an. Das änderte sich aber schnell, als er entdeckte, dass seine liebste Tätigkeit, der Obstbaumschnitt gefragt war. Naja, und schon ...

 

... waren wir gemeinsam mittendrin in der Arbeit für den neuen Garten! Lieblingsgärtner schnitt und schnitt (auch wenn diese Arbeit eine Ecke zu spät im Jahr kam) und ich jätete und jätete ... 

Es machte dabei eine Menge Spaß, sich auf soviel unbespielter Fläche auszutoben. 

 

So kann ich heute stolz schon ein paar wenige Vorher-Nachher-Fotos präsentieren, wobei das Nachher natürlich nur ein "Erstmal" ist ...  

 

Ganz am Anfang bauten wir uns ein "Tor zur neuen (Garten-)Welt", denn das alte, rostige Schloss vom Eingang jedesmal aufzufummeln und immer mit zwei Schlüsseln für zwei Gärten zu hantieren, erschien uns umständlich!

So schnitten wir kurzerhand ein Loch in den Maschendrahtzaun, brachten 2 Pfosten links und rechts an und zersägten noch ein Weidensichtschutzelement in zwei Teile: Fertig war ein günstiges provisorisches Hebetörchen...

 

So.

Nachdem wir dann im neuen Garten standen, beschlossen wir, zunächst ein wenig "Kosmetik" für den flüchtigen Eindruck Vorbeispazierender zu betreiben.

Die auf der Brachfläche in der Mitte des Gartens herumliegenden Steine ... 

... konnte man doch der sinnvollen Nutzung eines provisorischen Gießkannentisches zuführen?!

3 ziellose Pfingstrosen wurden an die Wasserzapfstelle gepflanzt und ein aus den Sechsecksteinen gebastelter Betonblumentopf wurde mit einem Abstecher unseres wuchernden Bergbohnenkraut verhübscht ...   

Ein paar wenige Handgriffe, bis auf die 2,50,- Euro teure Gießkanne und die ebenso teuren, aber den ganzen Sommer über haltenden Verbenen in der Schale keine Kosten - wohl aber ein leicht verbesserter Gesamteindruck der linken Gartenseite... 

Als nächstes musste ich mich erste-hilfe-mäßig um den bereits sichtbar wundervollen, aber schlimm von anderen Pflanzen bedrängten Buchs kümmern! 

Ein paar Schnitte, Umpflanzungen und vielleicht 2 Stunden Jäten später ... 

 Ein befreiter Buchs und so etwas ähnliches wie ein Beet. Kahl, aber ein Beet ...

Der Bereich, den ich nun zeige, liegt im hinteren Gartenteil, und die Aufgabe lautet: Finde und benenne die große im Sommer blühende Staude ;-)! 

Richtig geraten: Es ist eine Hortensie! Und eine Astilbe ist auch noch übrig! 

Im Eingangsgartenbereich kämpfen Spierstrauch, Palmlilien, Schmetterlingsstrauch, Schleifenblume und ein paar weitere kleine Stauden um Platz und Nährstoffe mit Unkräutern und Gräsern...

Auf dem folgenden Foto habe ich schon ein bisschen gejätet, geordnet und dem Spierstrauch einen Kugelschnitt verpasst... 

So ein verwilderter Kleingarten ist eine echte Fundgrube.

In positiver wie negativer Hinsicht. 

Zur wichtigsten negativen Entdeckung zählt, dass der Garten komplett mit Origanum vulgare versetzt ist. Irgendein Vorbesitzer hat sicher e i n Pflänzchen laufen gelassen und nicht bedacht, dass es Ausläufer bildet und sich vor allem versät als gäbe es kein Morgen! 

So findet er sich wirklich ü b e r a l l, auf jedem Meter Staudenbeet des Gartens. 

Im Gartenforum erfuhr ich, dass er eine tolle Bienenweide ist, und so werde ich ihn an 2 von 258 (Schätzung über den Daumen ;-)) Stellen dieses Gartens stehen lassen, bündeln, dulden und extrem aufpassen, die Blüten rechtzeitig vor dem Versäen abzuschneiden *seufz*. 

 

Nun noch zu den rein positiven Überraschungen: Im dichten Gras, mitten in der Sonne fand ich einige, tatsächlich noch ansehnlich aussehende Hostas! Die folgende, Schneefeder, habe ich noch nicht in der Sammlung, und sie soll laut Experten "unverwüstlich" sein. Super! Solches Personal brauche ich in diesem Garten ... 

So, Ihr Lieben, je nach Naturell und eigener Gartenbegeisterung macht Ihr jetzt sicher eine Dose Mitleid oder Mitfreude auf?!

Wir sind immer noch euphorisch, auch wenn man erst mit den ersten Handgriffen erkennt, wie viel Arbeit es tatsächlich ist und sein wird, aus diesem Gelände einen funktionierenden und auch noch möglichst pflegeleichten Garten zu gestalten. 

Hinzukommt, dass der neue Garten nur über wenige Schattenstellen verfügt . So werden wir bei Hitze die Zeit lieber im alten Garten verbringen, und die Arbeit im neuen wird ruhen müssen. 

 

Als krassen Gegensatz zu diesen ersten, sehr baustellenartigen Eindrücken gibt es dann nächstes Mal die Mai-Impressionen aus unserem derzeit supergrünen und angenehm schattigen Erstgarten! 

Alles Liebe und bis dahin sucht Euch bei der schwülen Hitze einen schönen, schattigen Platz unterm Baum! Ich werde es so halten ;-) - bis dann! 

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Impressionen aus dem Park der Gärten ...

Ein Gestaltungsvorschlag für einen kleinen Garten ...
Ein Gestaltungsvorschlag für einen kleinen Garten ...

... Eigentlich wollte ich heute schon vom neuen Garten berichten, aber Lieblingsgärtner und mir kam ein Ausflug nach Bad Zwischenahn dazwischen☺.

Ein toller Park mit 40 verschiedenen Themengärten (z.B. Weisser Garten, Wellnessgarten, Bauerngarten...) - ein Muss für alte und junge Gartenfreunde. Ferner gehört dazu noch eine Ausstellung und ein kleiner Shop mit Pflanzen und Deko.

Klasse war, dass es zu den einzelnen Gärten und Pflanzenthemen kleine Handzettel zum Mitnehmen gab. Davon machte ich ausgiebig Gebrauch, auch wenn es  bei dem Gepladder mit Schirm und Kamera jonglierend nicht ganz leicht war, sie aus den dazugehörigen Kästen zu puhlen...

Die Tatsache, dass wir trotz Dauerregens fasziniert alles ansahen, spricht für den Park!

Schaut selbst und lasst euch vielleicht auch für euren eigenen Garten inspirieren?!

Die Fotos sind leider, leicht unscharfe Regenbilder, aber ich wollte euch nicht meine persönlichen Highlights vorenthalten! Beim Tippen aufs jeweilige Foto wird es vergrößert...

Zen-Garten mit tollen Formschnittgehölzen...
Zen-Garten mit tollen Formschnittgehölzen...
Mal ganz anders ...
Mal ganz anders ...
Diesen Schnitt fand ich auch herrlich spezielll..
Diesen Schnitt fand ich auch herrlich spezielll..
Da möchte man sich setzen, oder? Es war nett ☺.
Da möchte man sich setzen, oder? Es war nett ☺.
Sedum, Mauerpfeffer und ein endlich mal etwas grünerer Ilex crenata - hier fand ich die Farbabstufung ein Foto wert...
Sedum, Mauerpfeffer und ein endlich mal etwas grünerer Ilex crenata - hier fand ich die Farbabstufung ein Foto wert...
Heide ist eh eine meiner liebsten Pflanzen und dies Farbspiel war inspirierend...
Heide ist eh eine meiner liebsten Pflanzen und dies Farbspiel war inspirierend...
Ein Kleingarten, hurra, dachten wir, aber dann entpuppte es sich als Bauerngarten- auch schön ☺
Ein Kleingarten, hurra, dachten wir, aber dann entpuppte es sich als Bauerngarten- auch schön ☺
Ja, Ostern ist vorbei, aber die Idee fest in meinem Kopf 😉
Ja, Ostern ist vorbei, aber die Idee fest in meinem Kopf 😉
Machte Lust, wieder mit Weide zu basteln...
Machte Lust, wieder mit Weide zu basteln...
Herrliches Grün-Grün...
Herrliches Grün-Grün...
Farbenrausch
Farbenrausch
Und nun noch etwas Kunst...
Und nun noch etwas Kunst...
Bei dem Regenwetter sahen die Damen wirklich so aus , als würden sie gerade duschen...
Bei dem Regenwetter sahen die Damen wirklich so aus , als würden sie gerade duschen...

Zum Schluss noch etwas für die Freunde des pfiffigen Formschnitts beziehungsweuse das Kind im Erwachsenen ... 

Alles Liebe und bis nächste Woche, 

Corinna

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Und plötzlich haben wir keinen Kleingarten mehr ...

... sondern einen Großgarten beziehungsweise - wie es eine Gartenfreundin liebevoll spöttelnd ausdrückte - "eine Hazienda"!☺☺☺

Oder eben ... z w e i Kleingärten!

Auf dem Foto könnt Ihr sie sehen. Naja, zumindest so einigermaßen, denn leider ist das Foto bei trübem Wetter etwas unscharf geworden. Man erkennt den alten Zaun in der Mitte, der auch noch bleiben wird, und links den alten und rechts den neuen Garten.

Wie es dazu kam, dass wir nun doppelte Kleingärtner sind?

Mit einmal wurde der Nachbargarten frei! Vorher hatte ihn eine Familie mit kleinen Kindern, die ca. 20 km entfernt wohnte. Sie schienen weniger Interesse am Gärtnern als solches zu haben, sahen den Garten mehr als netten Ausflugsort, denke ich: Es mag auch andere Gründe gehabt haben, dass sie super selten da waren und noch seltener darin werkelten.

 

Öfter mal hatten Lieblingsgärtner und ich herumgesponnen, dass das sehr sonnige Stückchen Land mehr Beachtung verdient hätte, und was w i r damit alles anfangen würden!?

Aber das war alles nur Spaß und Luftschlossbauen.☺

B i s eben zu letztem Mittwoch, wo ich im Garten war und zufällig die Tante der Nachbarn traf, die mir vom Freiwerden erzählte. Ich war baff. Und dachte: Jetzt oder nie! Lieblingsgärtner dachte genauso: Er, der ja vom Obsthof kommt, plante im Garten alte Apfelsorten anzubauen und ihn dann künftig mehrmals im Jahr für Interessierte zu öffnen. So käme der Garten auch anderen zugute.

 

Und es klappte - wir bekamen ... 

 

... den Garten! 

Beim ersten Rundgang fassten wir uns zwar angesichts all der sichtbaren künftigen Arbeit an den Kopf und bezichtigten uns gegenseitig der Schuld daran, aber letztlich war und ist die Freude groß! Der alte wird immer unser Haupt- und Herzensgarten sein, aber der neue bietet viel weiteren und diesmal sonnigen Platz fürs Gärtnern. 

 

Ich werde euch mit vielen vernünftigen Fotos daran teilhaben lassen, wie die Ausgangslage im neuen Garten aussieht und wie hier Stück für Stück etwas geschieht...

Bis nächste Woche! ☺

 

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Spätfrost und Kirschblüten

Der Spätfrost ist im Süden des Landes immer noch und hier im Norden gerade wieder ein Thema. Ich will mich nicht beklagen, denn bei uns in Ost-Niedersachsen soll es nur einige Nächte knapp unter Null Grad werden, und zudem bin ich ja Hobbygärtnerin: Für mich und Lieblingsgärtner ist es nur schade, wenn es ein paar Pflanzen erwischt. Für die stark vom Frost betroffenen Bauern und Gärtnereien dagegen oftmals eine echte Katastrophe ...

Im kleinen Garten haben die Hostas Dank Eimer- bzw. Vlies- Abdeckung die erste Spätfrostwelle größtenteils gut überstanden. Allein "King Size", ein Sport von Empress- Wu schwächelt, aber der scheint in unserem Garten auch etwas pimpelig zu sein...

Dafür hat es den Austrieb der jungen und erstaunlicherweise auch der alten Kiwi komplett zermatscht. 

Und nun ist wieder bis Freitag Frost angesagt und ich hoffe, dass die Kirschblüten es gut überstehen. Im folgenden ein paar Fotos von "vor dem Frost" ... 

... Nun ja, sie sind schon schön anzugucken, aber noch besser wäre es natürlich, irgendwann ein paar Kirschen ernten zu können. 

Mal schauen ... 

Noch ein lieber Gruß an Marie und Elke: Es tut mir leid, dass ich Eure Kommentare (bei Hosta im Froster) nicht eher freischalten konnte - ich hatte ein technisches Problem! Marie, ich hoffe, bei Dir im verschneiten Österreich sieht die Lage langsam ein bisschen entspannter aus?

Allen, die sich gerade um ihre Pflanzen sorgen,  alles Gute und auch  allen anderen noch eine schöne Restwoche! 

liebe Grüße, 

Corinna 

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